22. Magdeburger Telemann-Festtage

Legende: tl_files/icons/dom.png Führungen, tl_files/icons/t_signature.png Konferenz
 
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14.03.2014, 11:00 Uhr | Tourist-Information Magdeburg

DIE TELEMANNSTADT MAGDEBURG

Ein historisch orientierter Stadtrundgang auf den Spuren Georg Philipp Telemanns.

Ausführende

  • Stadtführer

Dauer circa 2 Stunden

  regulär ermäßigt
K1 6,00

Karten bestellen

V 1 14.03.2014, 18:30 Uhr | Theater Magdeburg (Opernhaus)

ERÖFFNUNGSKONZERT

Ausführende

  • Burkhard Glaetzner - Oboe
  • Thomas Kapun, Ilka Blechschmidt - Querflöte
  • Gerd Becker - Fagott
  • Magdeburgische Philharmonie
  • Burkhard Glaetzner - Leitung
 
Georg Philipp Telemann (16811767)
Ouverture zur Admiralitätsmusik (Hamburg 1723)
für drei Trompeten, drei Hörner, Pauken, zwei Oboen, zwei Violinen, Streicher und Basso continuo
TVWV 24:1
 
Begrüßung
Dr. Lutz Trümper
Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg

Grußwort
Dr. Reiner Haseloff
Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt

Laudatio
Prof. Florian Heyerick (Gent, Belgien)
Chor- und Orchesterdirigent (Ex Tempore, Mannheimer Hofkapelle), Musikwissenschaftler, Professor für Orchesterdirektion und Alte Musik an der Musikhochschule Gent (School of Arts)

Preisverleihung
Verleihung des Georg-Philipp-Telemann-Preises der Landeshauptstadt Magdeburg 2014
an Professor Paul Dombrecht (Belgien)

Georg Philipp Telemann
Ouverturensuite g-Moll für Streicher und Basso continuo
TVWV 55:g1
Ouverture Napolitaine I/Napolitaine II en Musette
Polonoise Mourky Menuet I/Menuet II Musette
en
Rondeau Harlequinade
aus: Six Ouvertures à 4 ou 6 (Hamburg 1736)

PAUSE

Carl Philipp Emanuel Bach (17141788)
Konzert Es-Dur für Oboe, Streicher und Basso continuo
H 468 / Wq 165
Allegro Adagio ma non troppo Allegro ma non troppo

Georg Philipp Telemann
Konzert A-Dur für zwei Querflöten, Fagott, Streicher und
Basso continuo
TWV 53:A1
Grave Allegro Adagio Vivace

Carl Philipp Emanuel Bach
Orchestersinfonie Es-Dur für zwei Hörner, zwei Traversflöten, zwei Oboen, Fagott, Streicher und Basso continuo
H 664 / Wq 183/2
Allegro di molto − Larghetto − Allegretto
aus: Orchestersinfonien mit zwölf obligaten Stimmen
(Leipzig 1780)

Es gibt Situationen, die eine ganz besondere Aura versprühen. Das Eröffnungskonzert der Festtage wird dazu zählen. Hier flackert nicht nur internationales Flair, sondern es gilt das Zusammentreffen herausragender Künstlerpersönlichkeiten zu feiern: Zum einen stehen natürlich Telemann und sein Patensohn sowie Hamburger Amtsnachfolger C. Ph. E. Bach im Mittelpunkt. Werke voller Klangopulenz, stilistischer Farbigkeit und Esprit werden erklingen und zeigen, wie modern diese Komponisten in ihrer Generation gewirkt haben – beide mit einer gehörigen Portion Genialität und Originalität.

Zum anderen kommen zwei der bedeutendsten Oboisten unserer Zeit nach Magdeburg: Burkhard Glaetzner, der 1990 mit dem Georg-Philipp-Telemann-Preis der Landeshauptstadt Magdeburg geehrt wurde, steht nicht nur am Pult, sondern ist auch Solist in Bachs wunderbarem Oboenkonzert, und Paul Dombrecht erhält diese Auszeichnung 2014 – musikalische und emotionale Sternstunden für jeden, der dabei sein kann!

  regulär ermäßigt
K I 28,00 17,00
K II 24,00 14,00
K III 19,00 12,00
K IV 14,00 9,00
U 21 9,00

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15.03.2014, 11:00 Uhr | Tourist-Information Magdeburg

DIE TELEMANNSTADT MAGDEBURG

Ein historisch orientierter Stadtrundgang auf den Spuren Georg Philipp Telemanns.

Ausführende

  • Stadtführer

Dauer circa 2 Stunden

  regulär ermäßigt
K1 6,00

Karten bestellen

V 2 15.03.2014, 11:00 Uhr | Gesellschaftshaus (Schinkelsaal)

LIED-MATINEE

Ausführende

  • Gotthold Schwarz - Bass
  • Sabine Bauer - Cembalo

Georg Philipp Telemann (1681–1767)
Lieder aus den Vier und zwanzig, theils ernsthaften, theils scherzenden Oden (Hamburg 1741)

Georg Philipp Telemann
„Ich kann lachen“
TVWV 20:15
aus Der getreue Music-Meister (Hamburg 1728/29)

Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788)
Lieder und die Kantate „Die Grazien“
aus Neue Lieder-Melodien nebst einer Kantate
(Lübeck 1780)

Georg Philipp Telemann und Carl Philipp Emanuel Bach
Claviermusik sowie Lieder
aus Oden mit Melodien (Berlin 1753)

Man versetze sich in einen Berliner oder Hamburger Salon der 1740er oder 1750er Jahre: Gespräche über Literatur, Kunst und Politik, Neuigkeiten aus der Gesellschaft, ein wenig Klatsch und Tratsch bei einer Tasse Schokolade oder einem guten Wein... Dazu gehörte auch das gesellige Musizieren, wie es das Modevorbild Frankreich gebot. Telemanns und C. Ph. E. Bachs Lieder auf moralische oder Schäfergedichte, auch Trinklieder und Kantaten, mit Geist und Witz interpretiert durch den Leipziger Sänger Gotthold Schwarz, lassen die Atmosphäre dieser geselligen Zusammenkünfte lebendig werden. Und Sabine Bauer tritt aus der Rolle der einfühlsamen Begleiterin heraus, wenn sie Claviermusik beider Komponisten zu Gehör bringt.

  regulär ermäßigt
K I 18,00 15,00
K II 14,00 11,00
U 21 9,00

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V 3 15.03.2014, 16:00 Uhr | Gesellschaftshaus (Gartensaal)

PIMPINONE ODER DIE UNGLEICHE HEIRAT

Intermezzo von Georg Philipp Telemann (1681–1767)
TVWV 21:15

Ausführende

  • Jasmin Maria Hörner - Vespetta
  • Julius Vecsey - Pimpinone
  • Neumeyer-Consort aus Frankfurt am Main
  • Felix Koch - Leitung
  • Claudia Isabel Martin - Szenische Einstudierung

Es ist die alte Geschichte: Wohlhabender, gesetzter Mann (Pimpinone) sucht junge hübsche Frau (Vespetta). Ihre Bewerbung um seine Hausmädchenstelle sowie ihr Schmeicheln tun ihm und seiner Eitelkeit gut. Alles scheint perfekt, als Ehefrau des Pimpinone sieht sich Vespetta am Ziel ihres Wunsches nach Selbstständigkeit: Doch Theater und Mode, Musik und Tanz passen nicht zum Leben des ruhebedürftigen, unter Zahnschmerzen leidenden Pimpinone. Man könnte mitleidig werden, wäre da nicht die ungemein fantasie- und schwungvolle Musik Telemanns, die durch geistreiche Komik fasziniert. Das Geplapper Vespettas in den Rezitativen, die Kurzatmigkeit des Pimpinone, die Aufregungen um das Temperament seiner Frau werden hörbar. Nicht zuletzt zeigt Pimpinones Arie, in der er im hohen Falsett zwei keifende Weiber imitiert – eine interpretatorische Herausforderung –, Telemann als einen der überragenden Musikdramatiker seiner Zeit.

  regulär ermäßigt
K1 18,00 15,00
K2 14,00 11,00
U 21 9,00

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V 4 15.03.2014, 16:00 Uhr | Pauluskirche

ZU OSTERN UND PFINGSTEN

Ausführende

  • Veronika Winter - Sopran
  • Margot Oitzinger - Alt
  • Georg Poplutz - Tenor
  • Matthias Vieweg - Bass
  • Rheinische Kantorei
  • Das Kleine Konzert
  • Hermann Max - Leitung

Georg Philipp Telemann (1681-1767)
„Veni sancte spiritus“ (um 1756)
für Sopran, Alt, Tenor, Bass, vierstimmigen Chor, drei Trompeten, Pauken, zwei Oboen, Streicher und Basso continuo
TVWV 3:83

Georg Philipp Telemann
„Trauret, ihr Himmel“
Kirchenmusik zum 1. Ostertag 1760
für Sopran, Alt, Tenor, Bass, drei Trompeten, Pauken, zwei Traversflöten, zwei Oboen, Streicher und Basso continuo
TVWV 1:1414

Carl Philipp Emanuel Bach (1714—1788)
„Gott hat den Herrn auferwecket“
Kirchenmusik auf Ostern 1756 (Hamburger Fassung, 1756)
für Sopran, Tenor, Bass, Chor, drei Trompeten, Pauken, zwei Oboen, zwei Traversflöten, Streicher und Basso continuo
H 803 / Wq 244
Dichtung Leonhard Cochius

Georg Philipp Telemann
„Veni sancte spiritus“ (1760)
für vierstimmigen Chor, drei Trompeten, Pauken, zwei Oboen, Streicher und Basso continuo
TVWV 3:84

Georg Philipp Telemann
„Er neigte den Himmel“
Kirchenmusik auf Himmelfahrt 1762
für Sopran, Alt, Bass, Tenor, Chor, drei Trompeten, Pauken, Oboe, Streicher und Basso continuo
TVWV 1:467
Dichtung Daniel Schiebeler

Bevor C. Ph. E. Bach 1768 Telemanns Amtsnachfolger in Hamburg wurde, hatte er kaum Kirchenmusik geschrieben. Eine bemerkenswerte Ausnahme stellt seine Ostermusik dar, die 1756 in Berlin entstand: Im selben Jahr noch führte Telemann die Musik seines Patensohnes in Hamburg auf. Diese frühe Hamburger Fassung und zwei prächtige Festmusiken aus Telemanns letzter Schaffensphase erklingen nun als Erstaufführungen: Wer könnte diese Musik besser interpretieren als Hermann Max mit seiner Rheinischen Kantorei und dem Kleinen Konzert, die in den vergangenen 25 Jahren viele Werke beider Komponisten aufgeführt und ersteingespielt haben?

  regulär ermäßigt
K1 26,00 22,00
K2 20,00 17,00
K3 14,00 11,00
U 21 9,00

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V 5 15.03.2014, 19:30 Uhr | Theater Magdeburg (Opernhaus)

OTTO

Oper von Georg Friedrich Händel (1685–1759) und
Georg Philipp Telemann (1681–1767)
HWV 15 / TVWV 22:3

Ausführende

  • Simon Robinson - Otto
  • Kirsten Blaise - Theophane
  • Colin Balzer - Adalberto
  • Sophie Harmsen - Matilda
  • Ruby Hughes - Gismonda
  • Eric Stoklossa - Isaurus
  • David John Pike - Emirenus
  • Stephan Schultz - Musikalische Leitung
  • Arila Siegert - Regie
  • Marie-Luise Strandt - Bühne, Kostüme
  • Helge Leiberg - Projektionsmalerei
  • Larissa Wieczorek - Dramaturgie
  • Le Concert Lorrain (Frankreich)
  • Astrid Knöchlein, Mathieu Loux - Oboe, Blockflöte
  • Maria Egenhofer, Valentina Giusti, Ildiko Hadhazi, Angela Pastor - Violine I
  • Anna Gärtner, Franka Palowski, Silke Volk - Violine II
  • Marie Harders-Sauer, Caroline Kersten - Viola
  • Michael Freimuth - Laute, Theorbe, Barockgitarre
  • Victor Gutu - Fagott
  • Ania Katynska, Stephan Schultz - Violoncello
  • Christian Berghoff-Flüel - Kontrabass
  • Michaela Hasselt - Cembalo

Gesetzt den Fall, Beethoven wäre einige Jahre früher zur Welt gekommen, mit Mozart befreundet gewesen und hätte gemeinsam mit ihm den Don Giovanni komponiert – was für ein dramaturgisches und musikalisch fesselndes Werk wäre wohl entstanden? Diese Frage klingt nach Fantasy. Doch kann sie, übertragen auf zwei andere bedeutende Komponisten der europäischen Musikgeschichte, gestellt und sogar beantwortet werden. Denn Werke mit Musik von Georg Friedrich Händel und Georg Philipp Telemann gelangten in den 1720er Jahren an dem für die Operngeschichte wichtigen Hamburger Gänsemarkttheater auf die Bühne. Eines davon ist die Oper Otto auf der Basis von Händels Londoner Ottone HWV 15 (1723) und eigens für Hamburg entstandener Musik Telemanns (1726).
Telemann brachte auch andere Opern seines Freundes in Hamburg zur Aufführung. Er bearbeitete sie, komponierte z.B. einige Arien und alle Rezitative neu (sie erhielten deutsche Texte) und transponierte im Original für Kastraten geschriebene Rollen. Die Partitur der Oper Otto ist eine der wenigen überlieferten Dokumente für diesen originellen künstlerischen Vorgang.
Historische Grundlage von Otto ist die 972 erfolgte Heirat Ottos II., Sohn Kaiser Ottos des Großen, mit der byzantinischen Prinzessin Theophanu. Die Oper thematisiert weniger die Historie als vielmehr das von Eros und Macht geleitete Verhalten der Protagonisten. Im Sinne der Gedankenwelt der frühen Aufklärung idealisiert sie – zumindest auf der Theaterbühne – die Utopie von ewigem Glück und dauerhafter Liebe, von der Vereinigung zweier Großmächte zu einem Reich des Friedens.

  regulär ermäßigt
K1 33,00 24,00
K2 30,00 22,00
K3 24,00 19,00
K4 20,00 15,00
K5 14,00 11,00

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16.03.2014, 11:00 Uhr | Tourist-Information Magdeburg

DIE TELEMANNSTADT MAGDEBURG

Ein historisch orientierter Stadtrundgang auf den Spuren Georg Philipp Telemanns.

Ausführende

  • Stadtführer

Dauer circa 2 Stunden

  regulär ermäßigt
K1 6,00

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V 6 16.03.2014, 11:00 Uhr | Rathaus (Ratsdiele)

WAHLVERWANDT UND PREISGEKRÖNT

Ausführende

  • Paul Dombrecht - Oboe
  • Roel Dieltiens - Violoncello
  • Il Fondamento (Belgien)
  • Paul Dombrecht - Leitung

Georg Philipp Telemann (1681—1767)
Concerto c-Moll für Oboe, Streicher und Basso continuo
TWV 51:c1
Adagio — Allegro — Adagio — Allegro

Carl Philipp Emanuel Bach (1714—1788)
Sinfonie G-Durfür zwei Hörner, zwei Oboen, Fagott, Streicher und Basso continuo
H 655 / Wq 180
Allegro di molto — Largo — Allegro assai

Konzert A-Dur für Violoncello, Streicher und Basso continuo
H 439 / Wq 172
Allegro  — Largo con sordini. Mesto — Allegro assai

Georg Philipp Telemann
Ouverture D-Dur für zwei Hörner, zwei Oboen, Streicher und Basso continuo (pour M. le Landgrave Louis VIII. d'Hessen-Darmstadt, 1765)
TWV 55:D21
Ouverture — Plainte — Rèjouissance. Vivement — Carillon. Gracieusement — Tintamarre. Lègèrement — Loure —  Menuet I / Menuet II


Telemann – Vorbild jedes ambitionierten Musikers seiner Zeit. Bach – Patensohn, Freund und Geistesverwandter. Diesem Phänomen des auch musikalischen Einverständnisses zwischen Telemann und Bach spürt das Programm nach. Zu Gehör kommen für ihre Schöpfer charakteristische, dabei vielgestaltig differenzierte Instrumentalkompositionen; klangschön und feinsinnig interpretiert von Paul Dombrecht, dem Träger des Georg-Philipp-Telemann-Preises der Landeshauptstadt Magdeburg 2014, mit seinem Ensemble Il Fondamento.
  regulär ermäßigt
K1 18,00 15,00
K2 14,00 11,00
U 21 9,00

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V 7 16.03.2014, 14:00 Uhr | Gesellschaftshaus (Klosterbergegarten)

MUSIKALISCHER SPAZIERGANG

durch den Klosterbergegarten mit fachkundiger Begleitung und musikalischer Untermalung

Ausführende

  • Magdeburger Blechbläser Ensemble
  regulär ermäßigt
K1 10,00 8,00

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V 8 16.03.2014, 16:00 Uhr | Konzerthalle „Georg Philipp Telemann“

GELOBET SEI DER HERR

Oratorium zum Johannisfest 1731 aus dem Oratorischen Jahrgang 1730/31
Georg Philipp Telemann (1681—1781)
TVWV 1:602/1216
Dichtung Albrecht Jacob Zell

Ausführende

  • Susanne Ellen Kirchesch - Sopran
  • David Erler - Altus
  • Robert Sellier - Tenor
  • Arttu Kataja, Ki-Hyun Park - Bass
  • Hallenser Madrigalisten
  • Händelfestspielorchester Halle
  • Bernhard Forck - Leitung und Violine

Mit einer Wiederaufführung in unserer Zeit und damit nach über 200 Jahren stellt das Händelfestspielorchester eine besondere poetisch-musikalische Sicht auf den mythischen Auszug des Volkes Israel aus Ägypten vor. Als gottesdienstliches Werk konzipiert, fand die höchst spannend, bilder- und aktionsreich gestaltete und wirkungsvoll instrumentierte Darstellung des Geschehens schon im 18. Jahrhundert den Weg in den Konzertsaal – unter dem Namen Georg Friedrich Händels. Erst in neuerer Zeit konnte Telemanns Autorschaft wissenschaftlich bestätigt werden, nun wird diese Erkenntnis auch klingend erlebbar.

  regulär ermäßigt
K I 26,00 22,00
K II 20,00 17,00
K III 14,00 11,00
U21 9,00

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V 9 16.03.2014, 16:00 Uhr | Theater Magdeburg (Opernhaus)

OTTO

Oper von Georg Friedrich Händel (1685–1759) und 
Georg Philipp Telemann (1681–1767)
HWV 15 / TVWV 22:3

Ausführende

  • Simon Robinson - Otto
  • Kirsten Blaise - Theophane
  • Colin Balzer - Adalberto
  • Sophie Harmsen - Matilda
  • Ruby Hughes - Gismonda
  • Eric Stoklossa - Isaurus
  • David John Pike - Emirenus
  • Stephan Schultz - Musikalische Leitung
  • Arila Siegert - Regie
  • Marie-Luise Strandt - Bühne, Kostüme
  • Helge Leiberg - Projektionsmalerei
  • Larissa Wieczorek - Dramaturgie
  • Le Concert Lorrain (Frankreich)
  • Astrid Knöchlein, Mathieu Loux - Oboe, Blockflöte
  • Maria Egenhofer, Valentina Giusti, Ildiko Hadhazi, Angela Pastor - Violine I
  • Anna Gärtner, Franka Palowski, Silke Volk - Violine II
  • Marie Harders-Sauer, Caroline Kersten - Viola
  • Michael Freimuth - Laute, Theorbe, Barockgitarre
  • Victor Gutu - Fagott
  • Ania Katynska, Stephan Schultz - Violoncello
  • Christian Berghoff-Flüel - Kontrabass
  • Michaela Hasselt - Cembalo

Gesetzt den Fall, Beethoven wäre einige Jahre früher zur Welt gekommen, mit Mozart befreundet gewesen und hätte gemeinsam mit ihm den Don Giovanni komponiert – was für ein dramaturgisches und musikalisch fesselndes Werk wäre wohl entstanden? Diese Frage klingt nach Fantasy. Doch kann sie, übertragen auf zwei andere bedeutende Komponisten der europäischen Musikgeschichte, gestellt und sogar beantwortet werden. Denn Werke mit Musik von Georg Friedrich Händel und Georg Philipp Telemann gelangten in den 1720er Jahren an dem für die Operngeschichte wichtigen Hamburger Gänsemarkttheater auf die Bühne. Eines davon ist die Oper Otto auf der Basis von Händels Londoner Ottone HWV 15 (1723) und eigens für Hamburg entstandener Musik Telemanns (1726).
Telemann brachte auch andere Opern seines Freundes in Hamburg zur Aufführung. Er bearbeitete sie, komponierte z.B. einige Arien und alle Rezitative neu (sie erhielten deutsche Texte) und transponierte im Original für Kastraten geschriebene Rollen. Die Partitur der Oper Otto ist eine der wenigen überlieferten Dokumente für diesen originellen künstlerischen Vorgang.
Historische Grundlage von Otto ist die 972 erfolgte Heirat Ottos II., Sohn Kaiser Ottos des Großen, mit der byzantinischen Prinzessin Theophanu. Die Oper thematisiert weniger die Historie als vielmehr das von Eros und Macht geleitete Verhalten der Protagonisten. Im Sinne der Gedankenwelt der frühen Aufklärung idealisiert sie – zumindest auf der Theaterbühne – die Utopie von ewigem Glück und dauerhafter Liebe, von der Vereinigung zweier Großmächte zu einem Reich des Friedens.

  regulär ermäßigt
K1 29,55 20,55
K2 26,55 18,55
K3 20,55 15,55
K4 16,55 11,55
K5 10,55 7,55

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V 10 16.03.2014, 19:30 Uhr | Johanniskirche

LOBGESÄNGE

Ausführende

  • Julia Sophie Wagner - Sopran
  • Annette Markert - Alt
  • Martin Petzold - Tenor
  • Georg Streuber - Bass
  • Matthias Weichert - Bass
  • Thomanerchor Leipzig
  • Leipziger Barockorchester
  • Michael Gläser - Leitung

Carl Philipp Emanuel Bach (1714—1788)
Magnificat D-Dur (1749)
für Soli, Chor und Orchester
H 772 / Wq 215

PAUSE

Georg Philipp Telemann (1681—1781)
Donner-Ode
für Soli, Chor und Orchester
TVWV 6:3a/b

Zwei Lobgesänge ganz unterschiedlicher Art verbindet das Konzert des Thomanerchores und des Leipziger Barockorchesters unter Thomaskantor Georg Christoph Biller. C. Ph. E. Bach steht mit seinem großartig gearbeiteten Magnificat von 1749 in der alten Tradition der Vertonungen des Lobgesangs der Maria aus dem Lukasevangelium. Telemanns sogenannte Donner-Ode basiert hingegen auf freien Nachdichtungen biblischer Psalmen, in denen die Größe und Macht Gottes besungen wird. Als Anlass für seine sehr bildhafte und ergreifende Vertonung wird das Erdbeben von Lissabon 1756 angenommen, das ganz Europa im doppelten Sinne erschütterte. Obgleich unterschiedliche Klangwelten berührt werden, ist beiden Musiken eine Erhabenheit eigen, die Lobgesängen dieser Art angemessen ist.

  regulär ermäßigt
K1 38,00 33,00
K2 27,00 23,00
K3 16,00 13,00
U 21 9,00

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t 17.03.2014, 09:00 - 18:30 Uhr | Roncalli-Haus

INTERNATIONALE WISSENSCHAFTLICHE KONFERENZ

„Impulse – Transformationen – Kontraste. Georg Philipp Telemann und Carl Philipp Emanuel Bach“

ZUHÖRER SIND HERZLICH EINGELADEN!
DER EINTRITT IST FREI.

Ausführende

Mit Georg Philipp Telemann und Carl Philipp Emanuel Bach treten uns zwei der bedeutendsten und originellsten Komponisten des 18. Jahrhunderts entgegen, deren Wurzeln im mitteldeutschen Raum liegen. Sie gehören unterschiedlichen Generationen an, doch ihre Biographien zeigen viele Berührungspunkte, die sich aus den über einen langen Zeitraum hinweg bestehenden persönlichen Beziehungen ergaben.
Die Wissenschaftliche Konferenz 2014 bietet renommierten Telemann- und Bachforschern aus dem In- und Ausland ein Podium, über die verschiedensten Aspekte dieser einzigartigen Verbindung zweier Musiker zu diskutieren und neue Forschungsergebnisse vorzustellen. Zugleich öffnet sich die Tagung interdisziplinär Fragen, die sich aus dem Spannungsfeld der unterschiedlichen Generationen ergeben, aus denen beide Musiker entstammen.

Veranstalter Zentrum für Telemann-Pflege und -Forschung im Gesellschaftshaus der Landeshauptstadt Magdeburg und Institut für Musik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Abteilung Musikwissenschaft, in Zusammenarbeit mit der Internationalen Telemann-Gesellschaft e.V. 

17.03.2014, 11:00 Uhr | Tourist-Information Magdeburg

DIE TELEMANNSTADT MAGDEBURG

Ein historisch orientierter Stadtrundgang auf den Spuren Georg Philipp Telemanns.

Ausführende

  • Stadtführer

Dauer circa 2 Stunden

  regulär ermäßigt
K1 6,00

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t 18.03.2014, 09:00 - 18:30 Uhr | Roncalli-Haus

INTERNATIONALE WISSENSCHAFTLICHE KONFERENZ

„Impulse – Transformationen – Kontraste. Georg Philipp Telemann und Carl Philipp Emanuel Bach“

ZUHÖRER SIND HERZLICH EINGELADEN!
DER EINTRITT IST FREI.

Ausführende

Mit Georg Philipp Telemann und Carl Philipp Emanuel Bach treten uns zwei der bedeutendsten und originellsten Komponisten des 18. Jahrhunderts entgegen, deren Wurzeln im mitteldeutschen Raum liegen. Sie gehören unterschiedlichen Generationen an, doch ihre Biographien zeigen viele Berührungspunkte, die sich aus den über einen langen Zeitraum hinweg bestehenden persönlichen Beziehungen ergaben.
Die Wissenschaftliche Konferenz 2014 bietet renommierten Telemann- und Bachforschern aus dem In- und Ausland ein Podium, über die verschiedensten Aspekte dieser einzigartigen Verbindung zweier Musiker zu diskutieren und neue Forschungsergebnisse vorzustellen. Zugleich öffnet sich die Tagung interdisziplinär Fragen, die sich aus dem Spannungsfeld der unterschiedlichen Generationen ergeben, aus denen beide Musiker entstammen.

Veranstalter Zentrum für Telemann-Pflege und -Forschung im Gesellschaftshaus der Landeshauptstadt Magdeburg und Institut für Musik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Abteilung Musikwissenschaft, in Zusammenarbeit mit der Internationalen Telemann-Gesellschaft e.V. 

18.03.2014, 11:00 Uhr | Tourist-Information Magdeburg

DIE TELEMANNSTADT MAGDEBURG

Ein historisch orientierter Stadtrundgang auf den Spuren Georg Philipp Telemanns.

Ausführende

  • Stadtführer

Dauer circa 2 Stunden

  regulär ermäßigt
K1 6,00

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V 11 18.03.2014, 19:30 Uhr | Konzerthalle „Georg Philipp Telemann“

JOHANNESPASSION 1745

von Georg Philipp Telemann (1681—1767) für Soli,
Chor und Orchester
TVWV 5:30
Dichtung Joachim Johann Daniel Zimmermann

Ausführende

  • Heidi Maria Taubert - Sopran
  • Manja Raschka - Alt
  • Tobias Wollner, Michael Zabanoff - Tenor
  • Marko Meissner, Matthias Vieweg - Bass
  • Cammermusik Potsdam
  • Biederitzer Kantorei
  • Michael Scholl - Leitung

Telemanns Kirchenmusiken dienten vielen seiner Zeitgenossen als Maßstab für Ausdrucksstärke, Textdeklamation sowie Leichtigkeit und Natürlichkeit der Melodien. Manches deutet darauf hin, dass sie auch C. Ph. E. Bach faszinierten. Die Verwendung der Rezitative und Choralsätze aus Telemanns Johannespassion 1745 in mehreren seiner Kirchenpassionen könnte das belegen. Zu bewundern ist an dieser einzigen gedruckten Kirchenpassion des 18. Jahrhunderts, wie Telemanns Musik den Wirkungsabsichten des Textes – heilsamen Schrecken hervorrufen, Mitleiden erzeugen, Trost spenden und Jesu Erlösungstot besingen – eine besondere Dimension erschließt durch Instrumentation (selten: Trompetenklang verdeutlicht „sieghafte Freude“), Plastizität, Affektvielfalt und packende Dramatik.
Dank der Biederitzer Kantorei ist inzwischen seit zwei Dezennien jährlich eine Telemannpassion in Magdeburg zu hören!

Veranstalter Förderkreis Biederitzer Kantorei

  regulär ermäßigt
K I 20,00 18,00
K II 15,00 13,00
K II 12,00 10,00
U 21 9,00

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19.03.2014, 11:00 Uhr | Tourist-Information Magdeburg

DIE TELEMANNSTADT MAGDEBURG

Ein historisch orientierter Stadtrundgang auf den Spuren Georg Philipp Telemanns.

Ausführende

  • Stadtführer

Dauer circa 2 Stunden

  regulär ermäßigt
K1 6,00

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20.03.2014, 11:00 Uhr | Tourist-Information Magdeburg

DIE TELEMANNSTADT MAGDEBURG

Ein historisch orientierter Stadtrundgang auf den Spuren Georg Philipp Telemanns.

Ausführende

  • Stadtführer

Dauer circa 2 Stunden

  regulär ermäßigt
K1 6,00

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21.03.2014, 11:00 Uhr | Tourist-Information Magdeburg

DIE TELEMANNSTADT MAGDEBURG

Ein historisch orientierter Stadtrundgang auf den Spuren Georg Philipp Telemanns.

Ausführende

  • Stadtführer

Dauer circa 2 Stunden

  regulär ermäßigt
K1 6,00

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V 12 21.03.2014, 19:30 Uhr | Gesellschaftshaus (Gartensaal)

TELEMANN UND DIE NÄCHSTE GENERATION

Ausführende

  • Ensemble Caprice
  • Matthias Maute - Leitung

Georg Philipp Telemann (16811767)
Ouvertüre D-Dur für zwei Hörner, zwei Oboen, Streicher und Basso continuo
TWV 55:D21

Johann Gottlieb Graun (17031771)
Concerto E-Dur für Violine, Streicher und Basso continuo
GraunWV A:XIII:5

Georg Philipp Telemann
Grillen-Sinfonie G-Dur für Traversflöte, Oboe, Chalumeau, zwei Kontrabässe, Streicher und Basso continuo
TWV 50:1

PAUSE

Carl Heinrich Graun (17041759)
Sinfonia B-Dur zur Oper Armida für zwei Traversflöten, zwei Fagotte, Streicher und Basso continuo
GraunWV B:I:23

di Graun
Concerto C-Dur für Blockflöte, Violine und Streicher
GraunWV Cv:XIII:96

Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)
Orchestersinfonie D-Dur für zwei Hörner, zwei Flöten, zwei Oboen, Streicher und Basso continuo
H 663 / Wq 183/1

Wie viele Briefe zwischen Telemann und Berliner Musikern wechselten, bleibt ein Geheimnis. Aus den wenigen erhaltenen wissen wir, dass der schon mal als „muntrer Greis“ bezeichnete Hamburger außergewöhnlich gut über jüngere Komponisten und musikalische Trends in Berlin unterrichtet war. Das kanadische Spitzenensemble Caprice unternimmt in diesem Konzert das Experiment, den Briefen von damals passende „Musikbeispiele“ nachzureichen.

  regulär ermäßigt
K1 18,00 15,00
K2 14,00 11,00
U 21 9,00

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V 13 21.03.2014, 19:30 Uhr | Theater Magdeburg (Opernhaus)

OTTO

Oper von Georg Friedrich Händel (1685–1759) und 
Georg Philipp Telemann (1681–1767)
HWV 15 / TVWV 22:3

Ausführende

  • Simon Robinson - Otto
  • Kirsten Blaise - Theophane
  • Colin Balzer - Adalberto
  • Sophie Harmsen - Matilda
  • Ruby Hughes - Gismonda
  • Eric Stoklossa - Isaurus
  • David John Pike - Emirenus
  • Stephan Schultz - Musikalische Leitung
  • Arila Siegert - Regie
  • Marie-Luise Strandt - Bühne, Kostüme
  • Helge Leiberg - Projektionsmalerei
  • Larissa Wieczorek - Dramaturgie
  • Le Concert Lorrain (Frankreich)
  • Astrid Knöchlein, Mathieu Loux - Oboe, Blockflöte
  • Maria Egenhofer, Valentina Giusti, Ildiko Hadhazi, Angela Pastor - Violine I
  • Anna Gärtner, Franka Palowski, Silke Volk - Violine II
  • Marie Harders-Sauer, Caroline Kersten - Viola
  • Michael Freimuth - Laute, Theorbe, Barockgitarre
  • Victor Gutu - Fagott
  • Ania Katynska, Stephan Schultz - Violoncello
  • Christian Berghoff-Flüel - Kontrabass
  • Michaela Hasselt - Cembalo

Gesetzt den Fall, Beethoven wäre einige Jahre früher zur Welt gekommen, mit Mozart befreundet gewesen und hätte gemeinsam mit ihm den Don Giovanni komponiert – was für ein dramaturgisches und musikalisch fesselndes Werk wäre wohl entstanden? Diese Frage klingt nach Fantasy. Doch kann sie, übertragen auf zwei andere bedeutende Komponisten der europäischen Musikgeschichte, gestellt und sogar beantwortet werden. Denn Werke mit Musik von Georg Friedrich Händel und Georg Philipp Telemann gelangten in den 1720er Jahren an dem für die Operngeschichte wichtigen Hamburger Gänsemarkttheater auf die Bühne. Eines davon ist die Oper Otto auf der Basis von Händels Londoner Ottone HWV 15 (1723) und eigens für Hamburg entstandener Musik Telemanns (1726).
Telemann brachte auch andere Opern seines Freundes in Hamburg zur Aufführung. Er bearbeitete sie, komponierte z.B. einige Arien und alle Rezitative neu (sie erhielten deutsche Texte) und transponierte im Original für Kastraten geschriebene Rollen. Die Partitur der Oper Otto ist eine der wenigen überlieferten Dokumente für diesen originellen künstlerischen Vorgang.
Historische Grundlage von Otto ist die 972 erfolgte Heirat Ottos II., Sohn Kaiser Ottos des Großen, mit der byzantinischen Prinzessin Theophanu. Die Oper thematisiert weniger die Historie als vielmehr das von Eros und Macht geleitete Verhalten der Protagonisten. Im Sinne der Gedankenwelt der frühen Aufklärung idealisiert sie – zumindest auf der Theaterbühne – die Utopie von ewigem Glück und dauerhafter Liebe, von der Vereinigung zweier Großmächte zu einem Reich des Friedens.

  regulär ermäßigt
K1 29,00 20,00
K2 26,00 18,00
K3 20,00 15,00
K4 16,00 11,00
K5 10,00 7,00

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22.03.2014, 11:00 Uhr | Tourist-Information Magdeburg

DIE TELEMANNSTADT MAGDEBURG

Ein historisch orientierter Stadtrundgang auf den Spuren Georg Philipp Telemanns.

Ausführende

  • Stadtführer

Dauer circa 2 Stunden

  regulär ermäßigt
K1 6,00

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V 14 22.03.2014, 11:00 Uhr | Gesellschaftshaus (Schinkelsaal)

OBLIGAT!

Ausführende

  • Stephanie Schacht - Traversflöte, Blockflöte
  • Omar Zoboli - Barockoboe
  • Rebeka Rusó - Viola da gamba
  • Thomas Platzgummer - Violoncello
  • Eva Maria Pollerus - Cembalo
  • Jesper Christensen - Cembalo
 

Georg Philipp Telemann (1681—1767)
Trio Nr. 4 A-Dur
für Traversflöte, konzertantes Cembalo und Basso continuo
TWV 42:A6
Largo – Allegro – Largo – Vivace
aus Essercizii musici

Georg Philipp Telemann
Trio Nr. 12 Es-Dur
für Oboe, obligates Cembalo und Basso continuo
TWV 41:Es3
Largo Vivace Mesto Vivace
aus Essercizii musici  

Carl Philipp Emanuel Bach (1714—1788)
Sonate g-Moll für obligates Cembalo und Viola da gamba
H 510 / Wq 88
Allegro moderato Larghetto Allegro assai

Carl Philipp Emanuel Bach
Sonate E-Dur für obligates Cembalo und Traversflöte
H 506 / Wq 84
Allegretto Adagio di molto Allegro assai

Georg Philipp Telemann
Trio Nr. 2 G-Dur
für Viola da gamba, obligates Cembalo und Basso continuo
TWV 42:G6
Andante Allegro Largo Presto
aus Essercizii musici

Georg Philipp Telemann
Trio Nr. 8 B-Dur
für Blockflöte, obligates Cembalo und Basso continuo
TWV 42:B4
Dolce Vivace Siciliana Vivace
aus Essercizii musici 

Solistische Virtuosität oder zurückhaltende Begleitung – beides beherrscht das Cembalo. Doch dem 18. Jahrhundert genügten diese Alternativen nicht. So machte Telemann als einer der ersten Komponisten das Instrument zum gleichberechtigten Partner von Blockflöte, Querflöte, Oboe und Viola da gamba. Das Cembalo wird nun verpflichtet, sich auch auf virtuoses Wechselspiel einzulassen. Bei ihrem kollegialen Wettstreit lassen sich die Partner in diesem Konzert unterstützen – von einem weiteren (begleitenden) Cembalo.

  regulär ermäßigt
K1 18,00 15,00
K2 14,00 11,00
U 21 9,00

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V 15 22.03.2014, 16:00 Uhr | Pauluskirche

LUKASPASSION 1771

von Carl Philipp Emanuel Bach, basierend auf einer Komposition von Georg Philipp Telemann
und Musik von Georg Anton Benda, Gottfried August Homilius und Gottfried Heinrich Stölzel
für Soli, Chor und Orchester
H 784

Ausführende

  • Stephanie Petitlaurent, Mi-Young Kim - Sopran
  • Franziska Markowitsch - Alt
  • Jörg Genslein, Volker Nietzke, Volker Arndt, Christian Mücke - Tenor
  • Johannes Schendel, Ingolf Horenburg - Bariton
  • Jonathan de la Paz Zaens, Andrew Redmond - Bass
  • RIAS Kammerchor
  • Dresdner Barockorchester
  • Hans Christoph Rademann - Leitung

Der Musikdirektor Telemann schrieb in seiner Hamburger Zeit alljährlich eine Passionsmusik für die Kirchen der Stadt. Auch sein Nachfolger C. Ph. E. Bach übernahm ab 1769 diese Verpflichtung. Anders als Telemann stellte er hierfür Passionsmusiken aus den Werken anderer, von ihm hochgeschätzter Komponisten zusammen. So entstand 1771 ein Pasticcio, für das Telemanns Lukaspassion 1760 das Gerüst bildet. Zwischen den von Telemann vertonten Evangelientexten und Chorälen stehen Arien und Chöre von Georg Anton Benda, Gottfried August Homilius und Gottfried Heinrich Stölzel. So stellt diese Passionsmusik eine einzigartige Momentaufnahme der zu dieser Zeit modernen Kirchenmusik dar. Auf diese interessante musikalische Zeitreise gehen Sie zusammen mit dem berühmten RIAS Kammerchor, hervorragenden Solisten und dem Dresdner Barockorchester unter der Leitung von Hans Christoph Rademann.

  regulär ermäßigt
K1 26,00 22,00
K2 20,00 17,00
K3 14,00 11,00
U 21 9,00

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V 16 22.03.2014, 19:30 Uhr | Konzerthalle „Georg Philipp Telemann“

KAPITÄNSMUSIKEN

Ausführende

  • Jasmin Hörner, Kateryna Kasper - Sopran
  • Anne Bierwirth, Christian Rohrbach - Alt
  • Johannes Strauss, Christian Zenker - Tenor
  • Gotthold Schwarz, Andreas Wolf - Bass
  • La Stagione Frankfurt
  • Michael Schneider - Leitung

Carl Philipp Emanuel Bach (1714—1788)
„Hebt an, ihr Chöre der Freuden“
Oratorio der Kapitänsmusik 1780
für Soli, Chor und Orchester
H 822a
 
PAUSE
 
Georg Philipp Telemann (1681—1767)
„So kömmt die kühne Tapferkeit“
Serenata der Kapitänsmusik 1736
für Soli, Chor und Orchester
TVWV 15:9b

Haben die Hamburger Kapitänsmusiken etwas mit der Seefahrt zu tun? Nur indirekt: Es handelt sich um Kompositionen zu den alljährlich stattfindenden prächtigen Feiern der Offiziere des Hamburger Bürgermilitärs, das dafür zuständig war, die Sicherheit der weltoffenen Hafen- und Handelsstadt Hamburg zu gewährleisten. Telemann und noch sein Nachfolger C. Ph. E. Bach wurden mit der Komposition dieser opulenten, aus einem geistlichen Oratorio und einer weltlichen Serenata bestehenden Festmusiken beauftragt.
La Stagione Frankfurt und ein hochkarätiges Sängerensemble unter der Leitung von Michael Schneider stellen Telemanns Serenata von 1736 (Erstaufführung) und Bachs Oratorio von 1780 in einem einzigartigen Konzert vor, in dem Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Stile beider Komponisten hör- und erfahrbar gemacht werden.

  regulär ermäßigt
K I 26,00 22,00
K II 20,00 17,00
K III 14,00 11,00
U 21 9,00

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V 17 22.03.2014, 19:30 Uhr | Theater Magdeburg (Opernhaus)

OTTO

Oper von Georg Friedrich Händel (1685–1759) und 
Georg Philipp Telemann (1681–1767)
HWV 15 / TVWV 22:3

Ausführende

  • Simon Robinson - Otto
  • Kirsten Blaise - Theophane
  • Colin Balzer - Adalberto
  • Sophie Harmsen - Matilda
  • Ruby Hughes - Gismonda
  • Eric Stoklossa - Isaurus
  • David John Pike - Emirenus
  • Stephan Schultz - Musikalische Leitung
  • Arila Siegert - Regie
  • Marie-Luise Strandt - Bühne, Kostüme
  • Helge Leiberg - Projektionsmalerei
  • Larissa Wieczorek - Dramaturgie
  • Le Concert Lorrain (Frankreich)
  • Astrid Knöchlein, Mathieu Loux - Oboe, Blockflöte
  • Maria Egenhofer, Valentina Giusti, Ildiko Hadhazi, Angela Pastor - Violine I
  • Anna Gärtner, Franka Palowski, Silke Volk - Violine II
  • Marie Harders-Sauer, Caroline Kersten - Viola
  • Michael Freimuth - Laute, Theorbe, Barockgitarre
  • Victor Gutu - Fagott
  • Ania Katynska, Stephan Schultz - Violoncello
  • Christian Berghoff-Flüel - Kontrabass
  • Michaela Hasselt - Cembalo

Gesetzt den Fall, Beethoven wäre einige Jahre früher zur Welt gekommen, mit Mozart befreundet gewesen und hätte gemeinsam mit ihm den Don Giovanni komponiert – was für ein dramaturgisches und musikalisch fesselndes Werk wäre wohl entstanden? Diese Frage klingt nach Fantasy. Doch kann sie, übertragen auf zwei andere bedeutende Komponisten der europäischen Musikgeschichte, gestellt und sogar beantwortet werden. Denn Werke mit Musik von Georg Friedrich Händel und Georg Philipp Telemann gelangten in den 1720er Jahren an dem für die Operngeschichte wichtigen Hamburger Gänsemarkttheater auf die Bühne. Eines davon ist die Oper Otto auf der Basis von Händels Londoner Ottone HWV 15 (1723) und eigens für Hamburg entstandener Musik Telemanns (1726).
Telemann brachte auch andere Opern seines Freundes in Hamburg zur Aufführung. Er bearbeitete sie, komponierte z.B. einige Arien und alle Rezitative neu (sie erhielten deutsche Texte) und transponierte im Original für Kastraten geschriebene Rollen. Die Partitur der Oper Otto ist eine der wenigen überlieferten Dokumente für diesen originellen künstlerischen Vorgang.
Historische Grundlage von Otto ist die 972 erfolgte Heirat Ottos II., Sohn Kaiser Ottos des Großen, mit der byzantinischen Prinzessin Theophanu. Die Oper thematisiert weniger die Historie als vielmehr das von Eros und Macht geleitete Verhalten der Protagonisten. Im Sinne der Gedankenwelt der frühen Aufklärung idealisiert sie – zumindest auf der Theaterbühne – die Utopie von ewigem Glück und dauerhafter Liebe, von der Vereinigung zweier Großmächte zu einem Reich des Friedens.

  regulär ermäßigt
K1 29,00 20,00
K2 26,00 18,00
K3 20,00 15,00
K4 16,00 11,00
K5 10,00 7,00

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23.03.2014, 11:00 Uhr | Tourist-Information Magdeburg

DIE TELEMANNSTADT MAGDEBURG

Ein historisch orientierter Stadtrundgang auf den Spuren Georg Philipp Telemanns.

Ausführende

  • Stadtführer

Dauer circa 2 Stunden

  regulär ermäßigt
K1 6,00

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V 18 23.03.2014, 11:00 Uhr | Palais am Fürstenwall

AUSGEZEICHNET!

Preisträgerensemble des 7. Internationalen Telemann-Wettbewerbs 2013

Ausführende

  • Camerata Bachiensis
  • Roberto De Franceschi - Traversflöte
  • Anne Kaun - Violine
  • Magdalena Schenk‐Bader - Violine, Viola
  • Philipp Weihrauch - Violoncello
  • Julia Chmielewska - Cembalo

Georg Philipp Telemann (1681–1767)
Sonata C-Dur für Traversflöte, Violine, Viola und Basso continuo
TWV 43:C1
Adagio  Allegro  Adagio  Allegro
aus Quatrième Livre de Quatuors (Paris 1752)

Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788)
Trio G-Dur für Traversflöte, Violine und Basso continuo
H 586 / Wq 153
Andante  Allegretto  ohne Bezeichnung

Georg Philipp Telemann
Concerto d-Moll für Traversflöte, Violine, Viola und Basso continuo
TWV 43:d2
Adagio  Allegro  Adagio  Allegro
aus Quatrième Livre de Quatuors (Paris 1752)

Carl Philipp Emanuel Bach
Quartett D-Dur für Traversflöte, Viola, Violoncello und Clavier
H 538 / Wq 94
Allegretto  Sehr langsam und ausgehalten  Allegro di molto

Georg Philipp Telemann
Sonata G-Dur für Traversflöte, zwei Violinen und Basso continuo
TWV43:G12
Dolce  Allegro  Soave  Vivace

Es steht einem internationalen Festival gut zu Gesicht, auch die jüngere Musikergeneration zu Wort kommen zu lassen, natürlich erst recht, wenn es unter dem Motto „Generationen“ veranstaltet wird. Nicht jedes Festival kann dabei auf „Eigengewächse“ zurückgreifen, wie es in Magdeburg möglich ist. Hier ist es inzwischen zur Tradition geworden, den Preisträgern des Internationalen Telemann-Wettbewerbs, der alle zwei Jahre in Magdeburg ausgetragen wird, ein Podium bei den Magdeburger Telemann-Festtagen zu geben. Es dürfte spannend sein, den von einer hochrangigen internationalen Jury preisgekrönten musikalischen „Nachwuchs“ in einer wettbewerbsgelösten
Atmosphäre zu erleben.

  regulär ermäßigt
K1 18,00 15,00
K2 14,00 11,00
U21 9,00

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V 19 23.03.2014, 14:00 Uhr | Gesellschaftshaus (Klosterbergegarten)

MUSIKALISCHER SPAZIERGANG

durch den Klosterbergegarten mit fachkundiger Begleitung und musikalischer Untermalung

Ausführende

  • Magdeburger Blechbläser Ensemble
  regulär ermäßigt
K1 10,00 8,00

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V 20 23.03.2014, 16:00 Uhr | Johanniskirche

VIRTUOSES FINALE

Ausführende

  • Virtuosi saxoniae
  • Ludwig Güttler - Trompete, Leitung

Georg Philipp Telemann (1681–1767)
Ouverturensuite D-Dur für Trompete, Streicher und Basso continuo
TWV 55:D8
Ouvertüre  Marsch  Menuett I und II  Aria  La Rejouissance  Sarabande  Gigue  Passepied I und II  Rondeau

Johann Gottlieb Graun (1702–1771)
Sinfonia D-Dur für zwei Traversflöten, zwei Fagotte, zwei Hörner, drei Trompeten, Pauken, Streicher und Basso continuo
GWV A:XII:11
Allegro maestoso  Arietta (Grazioso)  Allegro moderato  Allegro scherzando

Georg Philipp Telemann
Konzert Es-Dur für zwei Corni da caccia, zwei Violinen, Streicher (Oboen ad libitum) und Basso continuo
TWV 54:Es1
Maestoso  Allegro  Grave  Allegro

PAUSE

Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788)
Sinfonie D-Dur für drei Trompeten, Pauken, zwei Hörner, zwei Traversflöten, zwei Oboen, zwei Fagotte, Streicher und Basso continuo
H 651 / Wq 176
Allegro assai  Andante  Presto

Carl Philipp Emanuel Bach
Konzert B-Dur für Traversflöte, zwei Violinen, Viola und Basso continuo H 435 / Wq 167
H. 435 / Wq 167
Allegro di molto  Largo  Presto

Georg Philipp Telemann
Ouverturensuite für vier Hörner, zwei Oboen, zwei Violinen und Basso continuo
TWV 55:F11 (Alster-Ouverture)
Ouvertüre  Die Kanonierende Pallas  Das Alster-Echo  Die Hamburgischen Glockenspiele  Der Schwanen Gesang  Der Alsterschäfer Dorfmusik  Die konzertierenden Frösche und Krähen  Der ruhende Pan  Der Schäfer und Nymphen eilfertiger Abzug

Wenn sich Ludwig Güttler, Telemann-Preisträger der Stadt Magdeburg, mit seinen Virtuosi saxoniae großbesetzten
Bläserkompositionen zuwendet, ist ein famoses Feuerwerk musikalischer Klangpracht zu erwarten. In der Tat: Gleich unterschiedlichen Feuerwerkskörpern vermag jede einzelne der ebenso groß wie farbig besetzten Kompositionen Staunen hervorzurufen. Da fällt das Licht auf das alte Prinzip des „concertare“, mannigfach aufgebrochen durch Telemanns erfrischenden, unschematischen Erfindungsreichtum und programmatischen Witz, blitzt der Stil einer neuen Zeit mit Grauns Sinfonia auf und leuchtet hell in der von Originellem und Skurrilem durchdrungenen Sinfonie Bachs, die das Wesen dieses „Originalgenies“ verdeutlicht. Glanzpunkte in einem virtuosen Festtagsfinale!

  regulär ermäßigt
K1 43,00 38,00
K2 32,00 27,00
K3 20,00 15,00
U 21 9,00

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