Archiv

Das Archiv der "Sonntagsmusiken" bietet Informationen über die Konzerte ab Herbst 2011.

534. SONNTAGSMUSIK

06.12.2015 | 11.00

„SO HÖRET MEINEN GESANG“

Werke von Georg Philipp Telemann und Johann Heinrich Rolle auf Texte von Friedrich Gottlieb Klopstock

Antje Rux (Sopran), Susanne Langner (Alt), Tobias Hunger (Tenor), Ingolf Seidel (Bass),

Leipziger Concert, Leitung: Siegfried Pank

 

Telemann war einer der ersten, der die überaus modernen Texte Klopstocks in Musik brachte. Zwei Kompositionen aus dem Messias-Epos sowie die Pfingstkantate „Komm, Geist des Herrn“ mit einer Liedparodie des Dichters zeigen, wie originell er 1759 die anspruchsvolle Poesie vertonte. Auch der Magdeburger Musikdirektor Johann Heinrich Rolle setzte sich mit Dichtungen Klopstocks auseinander. Die Musikalische Elegie David und Jonathan aus dem Trauerspiel Salomo wurde 1766 in Magdeburg uraufgeführt. Beide Komponisten fanden formale Lösungen, die von der üblichen Kantatenform weit entfernt sind. Das hochrangig besetzte Konzert wird geleitet vom Telemann-Preisträger des Jahres 2012.

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Siegfried Pank (Leitung)

 

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Gefördert durch die „Mitteldeutsche Barockmusik e.V.“ mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

533. SONNTAGSMUSIK

01.11.2015 | 11.00

FRANKOPHILES

Kompositionen von Georg Philipp Telemann und Jean-Philippe Rameau

Il Nuovo Concerto

Ursula Garnier (Violine), Delphine Leroy (Traversflöte), Claire Gobillard (Viola da gamba, Violoncello), Jean-Luc Tamby (Galichon), Pascal Dubreuil (Cembalo und Leitung)

 

Werke Telemanns, des großen Liebhabers französischer Musik, und Rameaus, des bedeutenden französischen Komponisten des 18. Jahrhunderts, stehen im Blickpunkt des Konzertes. Es erklingen Kompositionen für konzertierendes Cembalo, Violine, Traversflöte und Basso continuo – eine Besetzung, die beide Komponisten mit großartigen Sammlungen bedacht haben. Das französische Ensemble Il Nuovo Concerto nimmt das Publikum mit auf eine musikalische Reise nach Paris und erinnert an Telemanns dortigen Aufenthalt 1737/38.

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Pascal Dubreuil (Cembalo und Leitung)

532. SONNTAGSMUSIK

04.10.2015 | 11.00

FORTUNA SCHERZOSA

Weltliche Kantaten und Kammermusik von Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Johann Ulich und anderen

Ina Siedlaczek (Sopran) und die Hamburger Ratsmusik

Simone Eckert (Viola da gamba), Ulrich Wedemeier (Theorbe), Michael Fuerst (Cembalo)

„Amor heißt mich freudig lachen“, frohlockt eine Kantate Telemanns, eine zweite, im Archiv der Berliner Singakademie überlieferte, die erstmals in Magdeburg erklingt, spricht vom scherzenden Glück, und die dritte aus der Feder des Zerbster Hofmusikers und -organisten Johann Ulich richtet sich an die hellen Sterne des Glücks“. Das Ensemble setzt „Text und Musik in Szene, mal neckisch, verspielt, dann wiederum melancholisch und nachdenklich. Mit viel Vergnügen folgt man den Musikern auf den oft verworrenen Pfaden zum Glück“ (pizzicato 2014), heißt es über die CD Fortuna scherzosa, deren Werke das Konzert präsentiert.

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Ina Siedlaczek (Sopran) Hamburger Ratsmusik

531. SONNTAGSMUSIK

06.09.2015 | 11.00

„ZERSCHMILZ DOCH DIE BEEISTEN HERZEN“

Geistliche Arien und Instrumentalwerke von Georg Philipp Telemann

Gudrun Sidonie Otto (Sopran), David Erler (Alt), Caroline Kang (Violoncello), Karl Nyhlin (Theorbe, Laute), Aleksandra Grychtolik (Cembalo, Orgel)

 

Zum zweiten Mal wird die international bekannte Sopranistin Gudrun Sidonie Otto – diesmal gemeinsam mit David Erler, einem der renommiertesten Altisten unserer Zeit – das Magdeburger Publikum mit „Geistlichen Arien“ Telemanns begeistern. Die Werke stammen aus einem 1727 in Hamburg gedruckten Jahrgang, der für jeden Sonn- und Festtag des Kirchenjahres eine Arie für hohe und eine für tiefe Stimme bereithält. Das Konzert stellt Musik zur Trinitatiszeit vor. Es liefert erneut das Konzept für eine CD-Produktion beim Label cpo, deren Aufnahmen in Magdeburg stattfinden.

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Gudrun Sidonie Otto (Sopran) David Erler (Alt)

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Gefördert durch die „Mitteldeutsche Barockmusik e.V.“ mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

 

530. Sonntagsmusik

05.04.2015 | 11.00

JUBILATE DOMINO

Instrumentalwerke und Kantaten für Alt, Viola da gamba und Basso continuo von Dietrich Buxtehude und Georg Philipp Telemann

Ensemble Art d’Echo

Alexander Schneider (Altus), Magnus Andersson (Theorbe), Klaus Eichhorn (Orgel), Juliane Laake (Viola da gamba, Leitung)

 

Buxtehudes beseelte Psalmvertonung (BuxWv 64) liefert das Motto des Konzertes, in dem außerdem Kantaten von Telemann für Alt, Viola da gamba und Basso continuo zu hören sind (u.a. „Entzückende Lust“ TVWV 1:442) – eine Melange aus stiller, feiner und freudiger Musik, die wunderbar zum Ostersonntag passt und aufgeführt wird von versierten Interpreten. Juliane Laake gehörte zu den Preisträgern des Internationalen Telemann-Wettbewerbs 2005.

529. Sonntagsmusik

01.03.2015 | 11.00

BEI BACH UND TELEMANN

Werke von Johann Sebastian Bach, Carl Philipp Emanuel Bach und Georg Philipp Telemann

Concerto Melante

Verena Fischer (Traversflöte), Raimar Orlovsky (Violine), Ulrich Wolff (Viola da gamba), Léon Berben (Cembalo)

 

Die Musiker des „Concerto Melante“ sind Berliner Philharmoniker und Mitglieder von renommierten Ensembles Alter Musik. Sie nennen sich nach Telemanns Anagramm, einem mittels Buchstabenumstellung gebildeten Pseudonym, mit dem der Komponist eine Zeitlang signierte. Aufgeführt werden Werke von Telemann (Pariser Quartett), von Johann Sebastian Bach und seinem zweitältesten Sohn, über den Telemann 1714 die Patenschaft übernommen hatte.

528. Sonntagsmusik

01.02.2015 | 11.00

VIOLINI VERSTIMBT

Sonaten in scordatura von Georg Philipp Telemann sowie Werke von Georg Friedrich Händel und anderen

Der Musikalische Garten

German Echeverri Chamorro (Violine), Karoline Echeverri Klemm (Violine), Annekatrin Beller (Violoncello), Johannes Keller (Cembalo)

 

Verstimmte Violinen im Konzert? Der Veranstaltungstitel bezieht sich auf das Prinzip der Skordatur, der Veränderung der Grundstimmung eines Streichinstruments. Es erklingen Werke, für die im Hinblick auf Klang und Spieltechnik der Instrumente eine veränderte Stimmung vorschrieben wurde. Das mehrfach preisgekrönte junge Basler Ensemble, das jüngst seine erste CD vorlegte, interpretiert sie mit viel Verve und Frische.

 

In Kooperation mit dem „Verein zur Förderung von Basler Absolventen im Bereich der Alten Musik“

527. SONNTAGSMUSIK

04.01.2015 | 11.00

FÜR ALLE HÄLSE BEQUEME MELODIEN

Lieder und Claviermusik von Georg Philipp Telemann und Carl Philipp Emanuel Bach

Gotthold Schwarz (Bariton), Sabine Bauer (Cembalo, Hammerflügel)

 

Telemanns und Bachs Lieder auf moralische und heitere Texte, Schäfergedichte, Trinklieder und Kantaten werden mit viel Witz und Geist von einem der herausragenden Baritone unserer Zeit interpretiert, am Cembalo und Hammerflügel einfühlsam begleitet. Diese Liedmatinee versprüht Festivalflair – sie war Teil der Magdeburger Telemann-Festtage 2014. Auf Grund des großen Erfolgs gibt es nun eine zweite, leicht modifizierte „Auflage“.

526. SONNTAGSMUSIK

07.12.2014 | 11.00

HERR GOTT, DU KÖNIG ALLER HIMMEL

Kantaten zur Advents- und Weihnachtszeit (moderne Erstaufführungen) sowie Instrumentalmusik von Georg Philipp Telemann

Kathleen Danke (Sopran), Franziska Ernst (Alt), Christian Pohlers (Tenor), Felix Rumpf (Bass), Leipziger Barockorchester, Leitung: Konstanze Beyer

 

Es hat Tradition, innerhalb der Sonntagsmusiken Werke Telemanns zu präsentieren, die noch weitgehend unbekannt sind. Auf dem Programm stehen erstmals drei Kantaten, die Telemann für Aufführungen der Eisenacher Hofkapelle (1728) komponierte (TVWV 1:523, 1:746, 1:1386 aus dem Zweiten Lingenschen Jahrgang). Weltklasse-Interpreten stellen die nicht nur opulent instrumentierten und formal farbigen, sondern auch die Advents- und Weihnachtsthematik kongenial aufgreifenden Kompositionen vor.

 

Gefördert durch die „Mitteldeutsche Barockmusik e.V.“ mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

525. SONNTAGSMUSIK

02.11.2014 | 11.00

SELTENES UND GEDRUCKTES

Kompositionen aus dem Telemannischen Verlag und von Johann Mattheson

Fast war sie vergessen, die Viola da spalla, die im 18. Jahrhundert „kleine Baß-Geige“ oder „Schulter-Viole“ genannt wurde, fünf oder sechs Saiten besitzt und mit einem am Körper des Spielers hängenden Band gehalten wird. Man habe auf ihr „leichtere Arbeit als auf den großen Maschinen“, wie Johann Mattheson mitteilt, dessen 250. Todestag 2014 gedacht wird. Im Konzert erklingt das seltene Instrument in Werken, die Telemann im eigenen Verlag herausgab. Auch die Violoncellosonate ist zu hören – auf der Viola da spalla.

  • Anne Schumann (Violine)
  • Klaus Voigt (Viola da spalla)
  • Sebastian Knebel (Cembalo)