Archiv

Das Archiv der "Sonntagsmusiken" bietet Informationen über die Konzerte ab Herbst 2011.

539. SONNTAGSMUSIK

04.09.2016 | 11.00

ECHOPREISTRÄGER IM KONZERT

Georg Philipp Telemann, Antonio Vivaldi und Johann Georg Pisendel: Sonaten für Violine und Basso continuo
Georg Philipp Telemann: Sonate für Violoncello und Basso continuo

Stephan Schardt (Violine), Elisabeth Wand (Violoncello), Michael Borgstede (Cembalo)

 

Im Jahre 2014 wurden Stephan Schardt, Elisabeth Wand und Sonja Kemnitzer mit dem ECHO-Klassik in der Kategorie „Solistische Einspielung des Jahres“ ausgezeichnet. Ausschnitte aus dem Programm ihrer preisgekrönten CD stellen die Musiker im Konzert vor. Es handelt sich um Telemanns Violinsonaten – die Six Sonates a Violon seul (Frankfurt 1715) –, die er als erste Notenausgabe im eigenen Verlag veröffentlichte. Außerdem erklingen Telemanns Sonate für Violoncello (TWV 40:D6) aus dem Getreuen Music-Meister, eine der Ouverturen nebst zween Folgesätzen für Cembalo sowie virtuose Kammermusik von Antonio Vivaldi und Johann Georg Pisendel, dem mit beiden Komponisten befreundeten Konzertmeister am Dresdner Hof.
Stephan Schardt, langjähriger Konzertmeister des legendären Ensembles Musica Antiqua Köln unter der Leitung von Reinhard Goebel, glänzt mit musikalischer Verve und stilistisch differenzierten Interpretationen. Er wird begleitet von Elisabeth Wand, die sich als Cellistin in herausragenden Ensembles (z.B. Concerto Köln, Das Neue Orchester, Das Kleine Konzert) der Alten Musik widmet, und von dem gefragten Continuospieler Michael Borgstede.

Sonja Kemnitzer, Stephan Schardt, Elisabeth Wand
Sonja Kemnitzer (Cembalo),
Stephan Schardt (Violine)
und Elisabeth Wand (Violoncello)

538. SONNTAGSMUSIK

03.04.2016 | 11.00

VOLLES ROHR

Suiten für Bläser von Georg Philipp Telemann

L’Orfeo Bläserensemble

Carin van Heerden, Philipp Wagner (Oboe und Oboe d’amore), Stephan Katte, Sebastian Fischer (Horn), Nikolaus Broda (Fagott), Daniele Caminiti (Laute), Anne Marie Dragosits (Cembalo), Leitung: Carin van Heerden

 

Telemanns Œuvre umfasst etliche Werke für eine reine Bläserbesetzung. Diese vermutlich für die sogenannten „Hautboistenbanden“ als Freiluftmusik entstandenen Kompositionen stehen im Zentrum eines CD-Projektes, dessen Konzert- und Tonaufnahmen in Magdeburg stattfinden. Die Musiker sind Mitglieder des international agierenden L’Orfeo Barockorchesters, das 2012 Telemanns Oper Miriways in Magdeburg präsentierte. Carin van Heerden leitet das Institut für Alte Musik und Aufführungspraxis der Privatuniversität in Linz und war Jurorin beim Internationalen Telemann-Wettbewerb 2015.

L'Orfeo Bläserensemble tl_files/files/images/sonntagsmusik/Saison 2015-2016/SM April Carin van Heerden Foto_Franz_G_Szabo.jpg
L'Orfeo Bläserensemble Carin van Heerden (Leitung)  

537. SONNTAGSMUSIK

06.03.2016 | 11.00

ZARTBESAITETES

Werke von Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach und Carl Friedrich Abel

Rebeka Rusó (Viola da gamba) und Sebastian Wienand (Cembalo)

 

Im Mittelpunkt des Konzertes steht Sololiteratur für Viola da gamba und Cembalo. Außer Kompositionen von Telemann erklingen Werke aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, der letzten künstlerischen Blütezeit der Gambe, zu deren wichtigsten Repräsentanten der Virtuose und Konzertveranstalter Carl Friedrich Abel in London gehörte. Mit Rebeka Rusó, Professorin an der Schola Cantorum Basiliensis und Jurymitglied des 8. Internationalen Telemann-Wettbewerbs, und dem gefragten Cembalisten Sebastian Wienand sind Musiker zu erleben, die sich auf den Konzertpodien der Welt zu Hause fühlen. 

ELTERN/KIND-KONZERT!
Mit musikalischem Programm zum Mitmachen im Roten Salon.
Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Kinder mitbringen!
"Wie viele Saiten hat ein Cello? - Musikalische Entdeckungen rund um das Cello"
mit der Musikpädagogin Claudia Bandarau (Konservatorium Magdeburg)
 
 
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Rebeka Rusó (Viola da gamba) Sebastian Wienand (Cembalo)

536. SONNTAGSMUSIK

07.02.2016 | 11.00

KIRCHENMUSIK(P)FUNDE

Unbekannte Werke aus Georg Philipp Telemanns „Jahrgang ohne Recitativ“

Cornelia Samuelis (Sopran), Susanne Krumbiegel (Alt), Tobias Hunger (Tenor), Gotthold Schwarz (Bass), Sächsisches Barockorchester, Leitung: Gotthold Schwarz

 

Nach langem Dornröschenschlaf werden in diesem Konzert Kompositionen aus einem kirchenmusikalischen Jahrgang Telemanns vorgestellt, dessen formale Besonderheit darin besteht, dass er keine Rezitative enthält (Palmarum, 2. und 3. Ostertag, Misericordias Domini: TVWV 1:131, 1:266, 1:785, 1:880). Den „Jahrgang ohne Recitativ“ komponierte Telemann für Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach, dessen „Kapellmeister von Haus aus“ er war. Basis des Konzertes ist ein jüngst erschienener Band der Telemann-Ausgabe. Aufgeführt werden die Werke von Spezialisten historisch informierter Aufführungspraxis, darunter dem amtierenden Leipziger Thomaskantor Gotthold Schwarz.

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Gotthold Schwarz (Bass)

 

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Gefördert durch die „Mitteldeutsche Barockmusik e.V.“ mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

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Interview zum Konzert mit R.-J. Reipsch (General-Anzeiger Magdeburg, 31.01.2016)

 

Interview zum Konzert mit R.-J. Reipsch (General-Anzeiger Magdeburg, 31.01.2016)

535. SONNTAGSMUSIK

03.01.2016 | 11.00

NEUJAHRSKONZERT MIT DREHLEIER

Kompositionen von Georg Philipp Telemann, Michel Corette, Joseph Bodin de Boismortier, Nicolas Chédeville

Concerto Zampogna

Christian Walter (Vielle/Drehleier, Blockflöte), Christine Trinks (Violine), Frederique Brillouin (Oboe, Oboe da caccia, Bassoboe), Martin Seemann (Violoncello), Gösta Funck (Cembalo)

 

Die Drehleier ist allgemein als Volksmusikinstrument bekannt. Im Zuge der aufkommenden Schäfermode erlebte sie im 18. Jahrhundert vor allem in Frankreich auch eine Blütezeit als Instrument der Aristokratie. Kompositionen und Lehrwerke für die Drehleier (französisch: Vielle) entstanden, auf zahlreichen Gemälden ist sie zu sehen, und viele Kompositionen nehmen auf ihre spezifischen Klang- und Spieleigenschaften Bezug. Das Programm zeigt die Vielseitigkeit der barocken Drehleier im Zusammenspiel mit anderen Instrumenten. 

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Concerto Zampogna

PRESSEMELDUNG [...]

534. SONNTAGSMUSIK

06.12.2015 | 11.00

„SO HÖRET MEINEN GESANG“

Werke von Georg Philipp Telemann und Johann Heinrich Rolle auf Texte von Friedrich Gottlieb Klopstock

Antje Rux (Sopran), Susanne Langner (Alt), Tobias Hunger (Tenor), Ingolf Seidel (Bass),

Leipziger Concert, Leitung: Siegfried Pank

 

Telemann war einer der ersten, der die überaus modernen Texte Klopstocks in Musik brachte. Zwei Kompositionen aus dem Messias-Epos sowie die Pfingstkantate „Komm, Geist des Herrn“ mit einer Liedparodie des Dichters zeigen, wie originell er 1759 die anspruchsvolle Poesie vertonte. Auch der Magdeburger Musikdirektor Johann Heinrich Rolle setzte sich mit Dichtungen Klopstocks auseinander. Die Musikalische Elegie David und Jonathan aus dem Trauerspiel Salomo wurde 1766 in Magdeburg uraufgeführt. Beide Komponisten fanden formale Lösungen, die von der üblichen Kantatenform weit entfernt sind. Das hochrangig besetzte Konzert wird geleitet vom Telemann-Preisträger des Jahres 2012.

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Siegfried Pank (Leitung)

 

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Gefördert durch die „Mitteldeutsche Barockmusik e.V.“ mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

533. SONNTAGSMUSIK

01.11.2015 | 11.00

FRANKOPHILES

Kompositionen von Georg Philipp Telemann und Jean-Philippe Rameau

Il Nuovo Concerto

Ursula Garnier (Violine), Delphine Leroy (Traversflöte), Claire Gobillard (Viola da gamba, Violoncello), Jean-Luc Tamby (Galichon), Pascal Dubreuil (Cembalo und Leitung)

 

Werke Telemanns, des großen Liebhabers französischer Musik, und Rameaus, des bedeutenden französischen Komponisten des 18. Jahrhunderts, stehen im Blickpunkt des Konzertes. Es erklingen Kompositionen für konzertierendes Cembalo, Violine, Traversflöte und Basso continuo – eine Besetzung, die beide Komponisten mit großartigen Sammlungen bedacht haben. Das französische Ensemble Il Nuovo Concerto nimmt das Publikum mit auf eine musikalische Reise nach Paris und erinnert an Telemanns dortigen Aufenthalt 1737/38.

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Pascal Dubreuil (Cembalo und Leitung)

532. SONNTAGSMUSIK

04.10.2015 | 11.00

FORTUNA SCHERZOSA

Weltliche Kantaten und Kammermusik von Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Johann Ulich und anderen

Ina Siedlaczek (Sopran) und die Hamburger Ratsmusik

Simone Eckert (Viola da gamba), Ulrich Wedemeier (Theorbe), Michael Fuerst (Cembalo)

„Amor heißt mich freudig lachen“, frohlockt eine Kantate Telemanns, eine zweite, im Archiv der Berliner Singakademie überlieferte, die erstmals in Magdeburg erklingt, spricht vom scherzenden Glück, und die dritte aus der Feder des Zerbster Hofmusikers und -organisten Johann Ulich richtet sich an die hellen Sterne des Glücks“. Das Ensemble setzt „Text und Musik in Szene, mal neckisch, verspielt, dann wiederum melancholisch und nachdenklich. Mit viel Vergnügen folgt man den Musikern auf den oft verworrenen Pfaden zum Glück“ (pizzicato 2014), heißt es über die CD Fortuna scherzosa, deren Werke das Konzert präsentiert.

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Ina Siedlaczek (Sopran) Hamburger Ratsmusik

531. SONNTAGSMUSIK

06.09.2015 | 11.00

„ZERSCHMILZ DOCH DIE BEEISTEN HERZEN“

Geistliche Arien und Instrumentalwerke von Georg Philipp Telemann

Gudrun Sidonie Otto (Sopran), David Erler (Alt), Caroline Kang (Violoncello), Karl Nyhlin (Theorbe, Laute), Aleksandra Grychtolik (Cembalo, Orgel)

 

Zum zweiten Mal wird die international bekannte Sopranistin Gudrun Sidonie Otto – diesmal gemeinsam mit David Erler, einem der renommiertesten Altisten unserer Zeit – das Magdeburger Publikum mit „Geistlichen Arien“ Telemanns begeistern. Die Werke stammen aus einem 1727 in Hamburg gedruckten Jahrgang, der für jeden Sonn- und Festtag des Kirchenjahres eine Arie für hohe und eine für tiefe Stimme bereithält. Das Konzert stellt Musik zur Trinitatiszeit vor. Es liefert erneut das Konzept für eine CD-Produktion beim Label cpo, deren Aufnahmen in Magdeburg stattfinden.

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Gudrun Sidonie Otto (Sopran) David Erler (Alt)

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Gefördert durch die „Mitteldeutsche Barockmusik e.V.“ mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

 

530. Sonntagsmusik

05.04.2015 | 11.00

JUBILATE DOMINO

Instrumentalwerke und Kantaten für Alt, Viola da gamba und Basso continuo von Dietrich Buxtehude und Georg Philipp Telemann

Ensemble Art d’Echo

Alexander Schneider (Altus), Magnus Andersson (Theorbe), Klaus Eichhorn (Orgel), Juliane Laake (Viola da gamba, Leitung)

 

Buxtehudes beseelte Psalmvertonung (BuxWv 64) liefert das Motto des Konzertes, in dem außerdem Kantaten von Telemann für Alt, Viola da gamba und Basso continuo zu hören sind (u.a. „Entzückende Lust“ TVWV 1:442) – eine Melange aus stiller, feiner und freudiger Musik, die wunderbar zum Ostersonntag passt und aufgeführt wird von versierten Interpreten. Juliane Laake gehörte zu den Preisträgern des Internationalen Telemann-Wettbewerbs 2005.