Telemann-Konferenz 2018

Musik und Dichtung • Tradition und Innovation in Telemanns Vokalwerk

Internationale Wissenschaftliche Konferenz
im Rahmen der 24. Magdeburger Telemann-Festtage

Magdeburg, 12. und 13. März 2018, Roncalli-Haus, 10-17 Uhr

Georg Philipp Telemann berichtete 1740, dass ihm bereits als Schüler der Magdeburger Domschule "die erste Liebe zur deutschen Dichtkunst" eingepflanzt worden sei. Auf diese frühe Erfahrung, vermittelt durch seinen Lehrer Christian Müller (1666–1746), fußt Telemanns innige Verbundenheit mit der deutschen Sprache und Literatur, die seinen gesamten Lebensweg begleitete und die sein musikalisches Werk wesentlich bestimmte. Seine große Literarizität äußerte sich in vielen Lebens- und Schaffensbereichen, so in den eigenen Dichtungen, in seinem Briefwechsel, in den Beziehungen zu literarischen Kreisen und im Umgang mit einzelnen Dichtern, vor allem aber in der Art und Weise, wie er Dichtungen zur Musik auswählte und diese ihrem Charakter und ihrer Struktur gemäß musikalisch umsetzte. Die in seine lange Schaffenszeit fallenden Entwicklungen in der deutschsprachigen Dichtung interessiert beobachtend, bewegte er sich dabei fast zwangsläufig im Spannungsfeld zwischen traditionellen und innovativen literarischen Erscheinungen. 

Dem Phänomen des "literarischen Komponisten" Georg Philipp Telemann widmen sich die musik- und literaturwissenschaftlichen Beiträge der diesjährigen Internationalen Wissenschaftlichen Tagung.

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Veranstalter

Zentrum für Telemann-Pflege und -Forschung und Institut für Musik, Medien- und Sprechwissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Abt. Musikwissenschaft, in Kooperation mit der Internationalen Telemann-Gesellschaft e.V.

Die Konferenz wird gefördert durch die Mitteldeutsche Barockmusik e.V. mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

Öffentliche Veranstaltung, Eintritt frei