Selbstmanagement & Akquise

Workshop mit Mitgliedern von SPARK

Dienstag, 22. Juni, 17.00–20.00 Uhr, Gesellschaftshaus, Gartensaal

Immer häufiger managen sich junge Solisten und Kammerensembles selbst und kümmern sich in Eigenregie um Auftrittsmöglichkeiten und Konzerte. Dabei gilt es, einiges zu bedenken und sich gut zu strukturieren. Kernbotschaften, Mission Statement und Unique Selling Points müssen herausgearbeitet werden, bevor man die ersten Mails aufsetzt oder gar zum Hörer greift. Konzertveranstalter wollen sorgfältig recherchiert sein und mit ansprechendem Werbematerial überzeugt werden. Auch das persönliche Gespräch mit einem Konzertveranstalter kann darüber entscheiden, ob man sich einen ersehnten Platz auf dessen Bühne sichern kann. Hier sind Spontanität und Empathie gefragt. Nicht zuletzt muss sich der Künstler auch mit dem leidigen Thema der Gagenverhandlung auseinandersetzen.

Einführung in die Arbeit des Telemann-Zentrums

mit Mitarbeiter*innen des Telemann-Zentrums

Mittwoch, 23. Juni, 15 – 17.00 Uhr

Die Einführung beinhaltet u.a. Arbeit an der Telemann-Ausgabe, Führung durch die Bibliothek und Einblicke in die Publikumsstudie des etablierten Alte-Musik-Festivals "Magdeburger Telemann-Festtage".

Konzertprogramme neu gedacht*

Workshop mit Mitgliedern von SPARK

Mittwoch, 23. Juni, 17.00 – 18.30 Uhr

In einer zunehmend kompetitiven Klassikszene, in der immer mehr freie Solisten, Ensembles und Orchester auf den Markt drängen, wird es immer wichtiger, mit innovativen Ideen und cleveren programmatischen Konzepten zu punkten und nachhaltig auf sich aufmerksam zu machen. Eine wichtige Frage bei der Erstellung ausgefallener Konzertprogramme mit klassischem Kontext ist dabei, wie sich die klassische Tradition mit einem Lebensgefühl von heute verbinden lässt. Wie lassen sich ungewohnte Assoziationen wecken? Wo sind neue Vernetzungen möglich? In diesem Workshop zeigen einzelne Mitglieder von Spark, wie der Weg der Programmentwicklung von den ersten Ideen zum übergeordneten Thema bis zur Premiere verläuft. Welche Einflüsse spielen eine Rolle? Wie funktioniert die Auswahl der Musik? Wie werden die einzelnen Stücke in Zusammenhang gebracht und was ist noch alles zu planen und zu testen, bevor es auf die Bühne gehen kann?

Podcast mit Andrea Ritter und Victor Plumettaz (SPARK)*

Mittwoch, 23. Juni, 18.30 Uhr
*Stream über: Youtubekanal - Telemann-Zentrum Magdeburg oder Facebook-Seite – G. Ph. Telemann

Netzwerkstrukturen, politische Positionierungen und Publikum – Ein Diskussionsangebot *

Vortrag, Podcast und Feedbackrunde mit Tim Flügge, Soziologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Erasmus+ Projekt Socially Engaged Universities, Universität Magdeburgorkshop mit Mitgliedern von SPARK

Mittwoch, 23. Juni, 19.00 – 21.00 Uhr

Die Session beginnt mit einem Vortrag, der Einblicke in die Ergebnisse eines Lehrforschungsprojekts zur Magdeburger Kulturlandschaft gibt, und knüpft diesen an einen gemeinsamen erfahrungsbasierten Austausch an, der das eigene künstlerischer Schaffen in Hinblick auf Netzwerkstrukturen, politische Positionierungen und Publikumserwartungen zum Gegenstand machen möchte.

Einführung in die historische Improvisation*

Vortrag Andreas Böhlen

Donnerstag, 24. Juni, 18.00 – 19.30 Uhr

„Welche Funktion hat (klassische) Musik in der heutigen Gesellschaft?” *

Podiumsdiskussion mit Daniel Koschitzki (SPARK), Andreas Böhlen (Zürcher Hochschule der Künste & Kunstuniversität Graz), Tim Flügge (Universitäten Magdeburg & Göttingen), Julian Rieken (betterconcerts.org), Hartmut Welscher (Chefredakteur VAN-Magazin)
Moderation: David Boos (Telemann-Zentrum, Künstlerischer Leiter des Veranstaltungsbüros)

Donnerstag, 24. Juni, 20.15 – 21.45 Uhr

Arrangieren & Komponieren*

Workshop mit Mitgliedern von SPARK

Freitag, 25. Juni, 15.30 – 17.00 Uhr

In diesem Workshop erläutern die Mitglieder von Spark anhand ausgewählter Stücke aus ihrem Repertoire ihre ganz persönlichen Arrangier- und Kompositionstechniken. Dabei werden vor allem Werke der aktuellen Spark- CD „Be Baroque“ im Fokus stehen, auf der das Ensemble barocke Meisterwerke aus einer modernen Perspektive beleuchtet. Die Bearbeitungsgrade reichen von einer fast wortgetreuen Wiedergabe des Originals, das lediglich sorgfältig auf die spezifische Spark-Besetzung übertragen wurde, bis zur Abspaltung kleiner Motive, aus denen dann komplette Neukompositionen entwickelt werden.

Otto hat Gesellschaft

Georg Banderau im Gespräch mit David Boos (Telemann-Zentrum, Künstlerischer Leiter des Veranstaltungsbüros) und Daniel Koschitzki (SPARK)

Freitag, 25. Juni, 18.00 – 19.00 Uhr

Visualisierung von Musik und Konzept im Konzertkontext*

Workshop & Podcast mit Max Fuchs

Sonnabend, 26. Juni, 14.00 – 15.30 Uhr

Max Fuchs ist Kommunikations- und Interaktionsdesigner aus Magdeburg mit musikalischem Hintergrund. In der Vergangenheit hat er beispielsweise mit Projekten wie „Inmitten von Licht und Klang“ im Magdeburger Dom im Bereich der Musikvisualisierung im Raum gearbeitet. In seinem Workshop sollen verschiedene Formen der Visualisierung der Musik der Ensembles beispielsweise durch Nutzung von Creative Coding oder Co-Kreation mit Publikum analysiert, konzipiert und bestenfalls spontan umgesetzt werden.