• R2
  • R3
  • R4
  • R5
  • R1
  • R6
  • R7
  • V1
  • V2
  • V3
  • V5
  • V4
  • V6
  • V7
  • V8
  • R8
  • V9
  • V10
  • V11
  • V12
  • V13
  • V14
  • V15
  • R9
  • R10
  • V16
  • R11
  • R12
  • V17
  • R13
  • V18
  • R14
  • R15
  • V19
  • V20
  • V21
  • V22
  • V23
  • V24
  • V25
  • V26
  • V27
  • V28
  • V29
  • PV
  • V30
  • V31

R2 21.02.2022, 20.00 Uhr | OLi-Kino Magdeburg

Ludwig van B. – meine unsterbliche Geliebte, 1994

 

Das 18. Jahrhundert im Kinofilm

Anlässlich der 25. Magdeburger Telemann-Festtage zeigt das OLi-Kino Magdeburg zwischen dem 21. Februar und 14. vier ausgewählt Filme, die eine cineastische Zeitreise in das 18. Jahrhundert ermöglichen.   

21. Februar, 20.00 Uhr: Ludwig van B. – meine unsterbliche Geliebte

GB/USA, 1994, Regie: Bernard Rose

Einführung: Lars Johansen

Beethovens Vermächtnis galt seiner großen Liebe - das legt zumindest eine Notiz nahe, die sich nach seinem Tod in seinem Nachlass findet. Anton Felix Schindler, enger Freund und Vertrauter des Künstlers, macht sich sogleich auf die Suche nach der mysteriösen Unbekannten. In Rückblenden schließen sich Lücken in Beethovens Werdegang, unzählige Liebschaften und die Tragik seiner Lebensgeschichte kommen ans Licht. Das teilweise fiktive Biopic überzeugt besonders durch Gary Oldmans Beethoven-Darstellung.

Gesamtes Programm der Filmreihe

21.02.2022 | Ludwig van B. – meine unsterbliche Geliebte, 1994 (Einführung von Lars Johansen)
28.02.2022 | Mein Name ist Bach, 2003 (Einführung von Dr. Carsten Lange)
07.03.2022 | Licht, 2017 (Einführung von Heike Heinrich)
14.03.2022 | Amadeus, 1984 (Einführung von Heike Heinrich)

jeweils 20.00 Uhr im OLi-Kino Magdeburg
Eintritt 10,00 € / erm. 8,00 €

Karten über Tel. 53548622 oder per Mail: info@oli-kino.de sowie an der Abendkasse

In Zusammenarbeit mit dem OLi-Kino Magdeburg.

 

  regulär ermäßigt
PKI 10 € 8 €

R3 28.02.2022, 20.00 Uhr | OLi-Kino Magdeburg

Mein Name ist Bach, 2003

 

Das 18. Jahrhundert im Kinofilm

Anlässlich der 25. Magdeburger Telemann-Festtage zeigt das OLi-Kino Magdeburg zwischen dem 21. Februar und 14. vier ausgewählt Filme, die eine cineastische Zeitreise in das 18. Jahrhundert ermöglichen.   

28. Februar, 20.00 Uhr: Mein Name ist Bach

D/CH, 2003, Regie: Dominique de Rivaz

Einführung: Dr. Carsten Lange

Im Mai 1747 besucht der Komponist Johann Sebastian Bach (Vadim Glowna) einen seiner Söhne in Potsdam und wird aus diesem Anlass auch zum königlichen Hof zitiert, wo der junge „alte Fritz“ (Jürgen Vogel) den Künstler kennen lernen möchte. Bei Hofe macht Bach nicht nur die Bekanntschaft des aufgeklärten Monarchen, sondern auch die des getreuen Hofkomponisten Quantz und der temperamentvollen, an allem Kulturellen hochinteressierten Königsschwester Amalia.

Diese historisch verbürgte Begegnung zwischen Genie und Genie nahm die Schweizerin Dominique de Rivaz zum Anlass für ihr aufwendiges Kinodebüt.

Gesamtes Programm der Filmreihe

21.02.2022 | Ludwig van B. – meine unsterbliche Geliebte, 1994 (Einführung offen)
28.02.2022 | Mein Name ist Bach, 2003 (Einführung von Dr. Carsten Lange)
07.03.2022 | Licht, 2017 (Einführung von Heike Heinrich)
14.03.2022 | Amadeus, 1984 (Einführung von Heike Heinrich)

jeweils 20.00 Uhr im OLi-Kino Magdeburg
Eintritt 10,00 € / erm. 8,00 €

Karten über Tel. 53548622 oder per Mail: info@oli-kino.de sowie an der Abendkasse.

In Zusammenarbeit mit dem OLi-Kino Magdeburg.

 

  regulär ermäßigt
PKI 10 € 8 €

R4 07.03.2022, 20.00 Uhr | OLi-Kino Magdeburg

Licht, 2017

Das 18. Jahrhundert im Kinofilm

Anlässlich der 25. Magdeburger Telemann-Festtage zeigt das OLi-Kino Magdeburg zwischen dem 21. Februar und 14. vier ausgewählt Filme, die eine cineastische Zeitreise in das 18. Jahrhundert ermöglichen.   

07. März, 20.00 Uhr: Licht

Österreich/Deutschland 2017, Regie: Barbara Albert

Einführung: Heike Heinrich

Wien 1777: Die 18-jährige Maria Theresia Paradis, genannt Resi, ist eine hochbegabte Pianistin, die seit ihrer frühen Kindheit blind ist. Der wegen seiner neuartigen Methoden berühmte, aber auch sehr umstrittene Arzt Franz Anton Mesmer soll ihr das Augenlicht zurückgeben. In dessen Haus fühlt Resi zum ersten Mal Freiheit und blüht auf, und bald kann sie tatsächlich sehen. Doch zugleich verliert sie ihre musikalische Gabe. Resi muss eine schwere Entscheidung treffen.

Gesamtes Programm der Filmreihe

21.02.2022 | Ludwig van B. – meine unsterbliche Geliebte, 1994 (Einführung von Lars Johansen)
28.02.2022 | Mein Name ist Bach, 2003 (Einführung von Dr. Carsten Lange)
07.03.2022 | Licht, 2017 (Einführung von Heike Heinrich)
14.03.2022 | Amadeus, 1984 (Einführung von Heike Heinrich)

jeweils 20.00 Uhr im OLi-Kino Magdeburg
Eintritt 10,00 € / erm. 8,00 €

Karten über Tel. 53548622 oder per Mail: info@oli-kino.de sowie an der Abendkasse.

In Zusammenarbeit mit dem OLi-Kino Magdeburg.

 

  regulär ermäßigt
PKI 10 € 8 €

R5 14.03.2022 - 26.03.2022 | Allee-Center Magdeburg, Untergeschoss

Schau mal, Telemanns Festtage

Ausstellung anlässlich 60 Jahre Magdeburger Telemann-Festtage
14.-26. März 2022
Allee-Center Magdeburg, Untergeschoss

Seit 60 Jahren veranstaltet die Stadt Magdeburg zu Ehren ihres größten Komponisten „Telemann-Festtage“. Die 25. Ausgabe des Festivals findet unter dem Motto „Klangfarben“ vom 18. bis 27. März in Telemanns Geburtsstadt statt. Neben den zahlreichen, exzellent besetzten Konzerten gibt es auch eine liebevoll zusammengestellte Ausstellung, die vom 14. bis 26. März im Untergeschoss des Allee-Centers zu sehen sein wird. Die dreiteilige Exposition unter dem Titel „Schau mal, Telemanns Festtage“ zeigt die Festivalgeschichte im Bild: mit Fotos des ehemaligen Theaterfotografen Jürgen Banse aus den Jahren 1972 bis 1998, Impressionen aus der jüngeren Festivalgeschichte von Viktoria Kühne und Ronny Hartmann sowie einer Auswahl an Festtage-Plakaten von 1962 bis heute. Für Fans (nicht nur) der Alten Musik ein Muss!

Eintritt frei!

 

Dieses atmosphärische Foto von Telemann-Preisträger Gotthold Schwarz, Thomaskantor bis 2021, entstand im Jahr 2018 während eines Gala-Konzertes im Magdeburger Rathaus und ist ebenfalls Bestandteil der Ausstellung. Foto: Viktoria Kühne

R1 14.03.2022 10.00 - 27.03.2022 10.00 | Grüner und Roter Salon des Gesellschaftshauses Mag-deburg

Kloster Berge – Pädagogium – Klosterbergegarten – Gesellschaftshaus

Ausstellung zur Geschichte eines Magdeburger Areals

Eine Ausstellung führt Besucherinnen und Besucher in die bewegte Geschichte des historischen Geländes ein, in dem sich heute der Klosterbergegarten und das Gesellschaftshaus befinden. Die Ausstellung läuft vom 13. Februar bis zum 31. August.

Grüner und Roter Salon des Gesellschaftshauses | Eintritt frei

R6 14.03.2022, 11.00 Uhr | Telemann-Stele

Ich bin in Magdeburg geboren

Ein Ständchen zu Telemanns 339. Geburtstag

Am 14. März heißt es „Happy Birthday Teleman“! Aus diesem Anlass lässt das Magdeburger Blechbläserensemble wie jedes Jahr mit viel Verve Musik des Komponisten erklingen.

Die Telemann-Stele befindet sich an der Goldschmiedebrücke, Ecke Regierungsstraße. Bis 1959 stand hier die Heilig-Geist-Kirche, in der Telemann einen Tag nach seiner Geburt im Jahr 1681 getauft wurde und sein Vater als zweiter Prediger wirkte.

Es musiziert das Magdeburger Blechbläserensemble

 

R7 14.03.2022, 20.00 Uhr | OLi-Kino Magdeburg

Amadeus, 1984

Das 18. Jahrhundert im Kinofilm

Anlässlich der 25. Magdeburger Telemann-Festtage zeigt das OLi-Kino Magdeburg zwischen dem 21. Februar und 14. vier ausgewählt Filme, die eine cineastische Zeitreise in das 18. Jahrhundert ermöglichen.   

14. März, 20.00 Uhr: Amadeus

USA, 1984, Regie: Miloš Forman

Einführung: Heike Heinrich

Mit großem Aufwand an Ausstattung und Kostüm setzte der Exil-Tscheche Miloš Forman („Einer flog über das Kuckucksnest“) die Biografie des legendären Salzburger Komponisten in Szene. Dabei hielt er sich weniger an historische Überlieferungen, sondern orientierte sich am Erfolgstheaterstück von Peter Shaffer. „Amadeus“ erhielt elf „OSCAR“-Nominierungen und acht Auszeichnungen.

 

Gesamtes Programm der Filmreihe

21.02.2022 | Ludwig van B. – meine unsterbliche Geliebte, 1994 (Einführung von Lars Johansen)
28.02.2022 | Mein Name ist Bach, 2003 (Einführung von Dr. Carsten Lange)
07.03.2022 | Licht, 2017 (Einführung von Heike Heinrich)
14.03.2022 | Amadeus, 1984 (Einführung von Heike Heinrich)

jeweils 20.00 Uhr im OLi-Kino Magdeburg
Eintritt 10,00 € / erm. 8,00 €

Karten über Tel. 53548622 oder per Mail: info@oli-kino.de sowie an der Abendkasse

In Zusammenarbeit mit dem OLi-Kino Magdeburg.

 

  regulär ermäßigt
PKI 10 € 8 €

V1 18.03.2022, 19.30 Uhr | AMO Kulturhaus

Eröffnungskonzert

Dorothee Oberlinger (© Henning Ross)

Klangfarben: Telemanns Bläserkonzerte

Ausführende

  • Ensemble 1700
  • Dorothee Oberlinger - Leitung und Blockflöte

Georg Philipp Telemann Concerti für Trompete und Violine TWV 53:D5, Blockflöte TWV 51:C1, Oboe TWV 51:c1, Blockflöte und Fagott TWV 52:F1, Traversflöte, Viola d'amore und Oboe d'amore TWV 53:E1, Blockflöte und Traversflöte TWV 52: e1 und Streicher und Basso continuo

Dem Motto entsprechend, beginnt das Jubiläumsfestival mit einem Feuerwerk instrumentaler Klangfarben! Highlights aus dem Bereich der Konzerte für Bläser vermitteln Expressivität, kompositorischen Reichtum und stilistische Gewandtheit der Musiksprache Telemanns und sein Gespür für jedes der von ihm mit Kompositionen bedachten Instrumente.

Die Eröffnung der 25. Magdeburger Telemann-Festtage mit der exzellenten Dorothee Oberlinger, Telemann-Preisträgerin 2020, und ihrem faszinierenden Ensemble 1700 wird zu einem großen Vergnügen werden: Leidenschaft, Virtuosität und Spielfreude sind Markenzeichen dieser im Umgang mit der Aufführungspraxis der Werke Telemanns erfahrenen und für ihr mitreißendes Spiel bekannten Musikerinnen und Musiker.

 

  regulär ermäßigt
PK I 39,00€ 34,00€
PK II 29,00€ 24,00€
U27 10,00€

Karten bestellen

V2 19.03.2022, 11.00 Uhr | Gesellschaftshaus, Schinkelsaal

Telemann pur

Jean-Christophe Dijoux, (c) Nikolaj Lund

Ausführende

  • Barthold Kuijken - Traversflöte
  • Jean-Christophe Dijoux - Cembalo

Georg Philipp Telemann Sonate e-Moll für Flöte und Basso continuo TWV 41:e11 | Fantasia a-Moll für Traversflöte TWV 40:3 | Sinfonie à la françoise h-Moll für Traversflöte und Basso continuo TWV 41:h2 | Concerto D-Dur TWV 42:D6 für Traversflöte und obligates Cembalo | Fantasia d-Moll TWV 33:2 für Cembalo | Sonate D-Dur für Traversflöte und Basso continuo TWV 41:D3 | Sonate h-Moll für Traversflöte und Basso continuo TWV 41: h4

Im Konzert Telemann pur treffen zwei Musiker aus unterschiedlichen Generationen aufeinander – zwei Generationen, die ein gemeinsamer Pioniergeist in der Wiederentdeckung der Alten Musik verbindet. Wie kaum ein anderer Name steht der des belgischen Traversflötisten Barthold Kuijken für die Belebung der historischen Aufführungspraxis: Er stieß sie maßgeblich und nachhaltig mit an. Der Cembalist Jean-Christophe Dijoux, einer des profiliertesten unserer Zeit, gehört jener jüngeren Musikergeneration an, welche von den Erkenntnissen der Vorgänger profitieren kann und diese gleichzeitig mit forschendem Geist weiterträgt. Gemeinsam erkunden beide Werke für Traversflöte und Cembalo, eine Instrumentenkombination die bei Telemann stets so ausgesprochen delikat und elegant klingt wie kaum bei einem anderen. Gerade die richtige Kragenweite für dieses Spitzentreffen zweier Musikergenerationen.

  regulär ermäßigt
PK I 29,00 25,00
PK II 20,00 16,00
U27 10,00

Karten bestellen

V3 19.03.2022, 14.00 Uhr | Altes Rathaus

Solissimo I

Dorothee Oberlinger, (c) Henning Ross

Mit Telemann durch Europa - Ein Wandelkonzert

Ausführende

  • Dorothee Oberlinger - Blockflöte

Georg Philipp Telemann 5 Fantasien aus 12 Fantasies à Travers. sans Basse (TWV 40:2, 8, 9, 12, 13) Hildegard von Bingen Antiphon „O Ecclesia“ Dorothée Hahne Commentari 3 Anonym Trotto James Oswald The Reel of Tulloch Claude Debussy Syrinx Johann Sebastian Bach Allemande (aus Solo pour la flûte traversière a-Moll BWV 1013) Jacob van Eyck Engels Nachtegaeltje

Eine Vielfalt von Klangfarben kann in einem Ensemble entstehen, in dem sich verschiedenartige Instrumente zusammenfinden und durchmischen. Doch jedes dieser Instrumente hat wiederum ein Spektrum von eigenen klanglichen Charakteren zur Verfügung. Vier der wichtigen Instrumente der Telemann-Zeit werden in den Solissimo-Recitals der Telemann-Festtage vorgestellt, die an akustisch und architektonisch besonderen Orten veranstaltet werden. Die Blockflötenvirtuosin und Telemann-Preisträgerin des Jahres 2020 Dorothee Oberlinger reist mit „Telemann durch Europa“ und stellt die Klang- und Spielmöglichkeiten ihres Instrumentes im Rahmen eines intimen Konzertes im ursprünglich barocken Magdeburger Rathaus vor.

  regulär ermäßigt
PK I 45,00€ 38,00€
U27 10,00€

Karten bestellen

V5 19.03.2022, 16.00 Uhr | Moritzhof

Pimpinone (Premiere)

(c) Viktoria Kühne

Pimpinone oder Die ungleiche Heirat TVWV 21:15
Komische Intermezzi von Georg Philipp Telemann

Ausführende

  • Marie-Sophie Pollak - Vespetta
  • Dominik Köninger - Pimpinone
  • Sandra Leupold - Inszenierung
  • Reyna Bruns - Regieassistenz
  • Mechthild Feuerstein - Bühnenbild und Kostüme
  • Akademie für Alte Musik Berlin
  • Georg Kallweit - Musikalische Leitung

In drei Stationen wird – auf überspitzte und am Ende gar tragikomische Weise – die Beziehung von Vespetta und Pimpinone erzählt, die sich zwar in einer uns fremden Lebenswelt entwickelt und doch zu verstehen ist. Vespetta übernimmt die Initiative, denn sie will sich aus der Abhängigkeit als Dienstmädchen befreien. Dies gelingt ihr, denn sie trifft auf der Suche nach einer Anstellung den reichen Müßiggänger Pimpinone, der sich in sie verliebt. Mit seiner Musik zeichnet Telemann die Agierenden und die Situationen, in denen sie handeln, ebenso plastisch wie feinsinnig; souverän entfaltet er das ganze Spektrum seiner Charakterisierungskunst.

 

  regulär ermäßigt
PK I 34,00€ 29,00€
PK II 24,00€ 19,00€
U27 10,00€

Karten bestellen

V4 19.03.2022, 16.00 Uhr | Pauluskirche

Geistliches Singen und Spielen

(c) Falk Wenzel

Ausführende

  • Gerlinde Sämann - Sopran
  • Julia Böhme - Alt
  • Tobias Hunger - Tenor
  • Clemens Heidrich - Bass
  • Kammerchor des Universitätschores Halle
  • Händelfestspielorchester Halle
  • Jens Lorenz - Leitung

Georg Philipp Telemann „Ihr Völker, bringet her“ TVWV 1:919 (Erstaufführung) | „Was mein Gott will, das gscheh allzeit“ TVWV 1:1529 (Erstaufführung) | „Mein Jesu, ist dirs denn verborgen“ TVWV 1:1119 (Erstaufführung) | Concerto G-Dur TWV 52:G2 Johann Sebastian Bach „Gleich wie der Regen und Schnee“ BWV 18 | Motetten von Friedrich Weißensee und Martinus Roth

Ausschnitte aus Telemanns die Kirchenmusik seiner Zeit revolutionierenden Jahrgang Geistliches Singen und Spielen geben Einblick in eine bis dahin unerhörte Klangwelt. Als Konzert- und Kapellmeister in Eisenach hat Telemann diese Kirchenmusiken kreiert, auf Dichtungen des ihm eng verbundenen Erdmann Neumeister. Im benachbarten Weimar ließ sich der Freund Bach anregen und vertonte selbst einen der Texte. Weitere Aufführungen führen das Ensemble in die Georgenkirche Eisenach sowie nach Halle (Saale).

Eine Kooperation zwischen Collegium musicum der Universität Halle-Wittenberg, Magdeburger Telemann-Festtagen und Thüringer Bachwochen, gefördert von der Mitteldeutschen Barockmusik e. V.

  regulär ermäßigt
PK I 26,00€ 22,00€
PK II 20,00€ 16,00€
PK III 15,00€ 11,00€
U27 10,00€

Karten bestellen

V6 19.03.2022, 19.30 Uhr | Johanniskirche

Festmusik für Hamburgs Michel

(c) Janine Kuehn

Ausführende

  • NN - Sopran
  • Ursula Eittinger - Alt
  • Mark Heines - Tenor
  • Klaus Mertens - Bass I
  • Thomas Bonni - Bass II
  • Kölner Akademie
  • Michael Alexander Willens - Leitung
Georg Philipp Telemann
„Komm wieder, Herr, zu der Menge der Tausenden in Israel“
Einweihungsmusik für die St.-Michaelis-Kirche Hamburg 1762 TVWV 2:12

Im Jahre 1750 fiel der „Hamburger Michel“, die jüngste der fünf Hauptkirchen der Stadt, einem durch Blitzschlag ausgelösten Brand zum Opfer. Diese Katastrophe wühlte die Hamburger Bürger auf, man sah darin eine göttliche Strafe. In Bußgottesdiensten versuchte man sich in Erklärungen und sammelte für den Wiederaufbau. 1762 war es soweit, die Kirche wurde in Anwesenheit der Hamburger Obrigkeit und einer riesigen Menschenmenge mit einem Festgottesdienst eingeweiht. Telemann schrieb für diesen Anlass ein großangelegtes Oratorium, das der Bedeutung dieses Tages angemessen war und das sich in den Gottesdienst liturgisch einordnete. Die Dichtung stammte von dem Prediger Johann Joachim Daniel Zimmermann, dem von Telemann bevorzugten Hamburger Librettisten.

Die Kölner Akademie unter der Leitung von Michael Alexander Willens hat in den vergangenen Jahren mehrere spektakuläre Telemann-Einspielungen vorgelegt. Nun bringt das Ensemble seine Interpretation der Einweihungsmusik des Hamburger Wahrzeichens erstmalig bei den Magdeburger Telemann-Festtagen zum Erklingen.

  regulär ermäßigt
PK I 30,00€ 26,00€
PK II 24,00€ 20,00€
PK III 15,00€ 11,00€
U27 10,00€

Karten bestellen

V7 19.03.2022, 19.30 Uhr | Altes Theater

Pastorelle en musique

(c) Stefan Gloede

Musikalisches Hirtenspiel von Georg Philipp Telemann

Ausführende

  • Lydia Teuscher - Caliste
  • Marie Lys - Iris
  • Alois Mühlbacher - Amyntas
  • Florian Götz - Damon
  • Virgil Hartinger - Knirfix
  • Yves Ytier - Tanzmeister (Violine)
  • Max Volbers - Cupido (Blockflöte)
 
18.45 Uhr | Altes Theater, Glasfoyer
Werkeinführung mit Dorothee Oberlinger
 

Vermutlich war ein opulentes Hochzeitsfest der Anlass, zu dem Telemann seine Pastorelle en musique komponierte. Im Gewand eines Schäferspiels, so freizügig wie damals nur möglich, werden die Hauptfragen der Liebe von zwei Paaren bis zur Doppelhochzeit durchdekliniert: Wieviel Freiheit, wieviel Leidenschaft, wieviel Bindung braucht die Liebe?

Die Partitur lag seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Kiew. Erst 2002 gelangte sie an die Singakademie Berlin zurück und wird als Depositum in der Staatsbibliothek zu Berlin aufbewahrt. Dorothee Oberlinger debütiert mit diesem Werk als musikalische Leiterin einer szenischen Produktion. „Gelungene Oper kann so unkompliziert sein“ resümiert Clemens Haustein in der FAZ.

Eine Produktion der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci in Kooperation mit Musica Bayreuth, den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und den Magdeburger Telemann-Festtagen. Aufführung in deutscher und französischer Sprache.

  regulär ermäßigt
PK I 34,00 29,00
PK II 24,00 19,00
U27 10,00

Karten bestellen

V8 19.03.2022, 22.00 Uhr | Saal der Movement Dance Academy

Nacht.Konzert I

(c) Dany Neirynck

Ausführende

  • Barthold Kuijken - Traversflöte

Georg Philipp Telemann 3 Fantasien aus den 12 Fantasies à Travers. sans Basse (TWV 40:4, 8, 7)Johann Sebastian Bach Solo pour la flûte traversière a-Moll BWV 1013 Carl Philipp Emanuel Bach Sonate a-Moll Wq 132 Silvius Leopold Weiss Suite in G-Dur (nach seinen Lautenwerken)

Die Traversflöte ist eines jener Instrumente, denen Georg Philipp Telemann ganz besonders viel Liebe zukommen ließ. Davon künden insbesondere die 12 Fantasies à Travers. sans Basse. Sie sind ein Gipfelpunkt der Literatur für dieses Instrument. Im Zusammenklang mit Werken von Johann Sebastian Bach, Carl Philipp Emanuel Bach und Silvius Leopold Weiss wird das gesamte Spektrum der Traverso präsentiert: von ihren leisen Seufzern über ihre rhetorische Beredsamkeit bis hin zu ihrem virtuosen Koloraturgesang. Die im Konzert erklingenden Werke von Johann Sebastian Bach und seinem Sohn Carl Philipp Emanuel sind freilich nicht weniger genial und die Suite von Silvius Leopold Weiss fügt dem Konzert noch ein weiteres Idiom hinzu.

Der belgische Traversflötist Barthold Kuijken zählt zu den renommiertesten Interpretenpersönlichkeiten unserer Zeit. Er hat die Idee der historischen Aufführungspraxis maßgeblich mit vorangetrieben. Es wird ein Erlebnis, diesen einzigartigen Musiker mit solch einem erlesenen Programm hören zu können.

  regulär ermäßigt
PK I 45,00 38,00
U27 10,00

Karten bestellen

R8 20.03.2022, 10.00 Uhr | St. Andreas-Kirche

Gottesdienst mit Musik von Georg Philipp Telemann

Ausführende

  • Shirley Radig - Sopran
  • Thomas Riede - Altus
  • Tobias Wollner - Tenor
  • Andreas Beinhauer - Bass
  • Biederitzer Kantorei (Kammerchor)
  • Märkisch Barock
  • KMD Michael Scholl - Musikalische Leitung
  • Landesbischof Friedrich Kramer - Predigt
  • Pater Andreas O. Praem - Liturgische Leitung

Es erklingt:
Georg Philipp Telemann (1681-1767)
"Meine Brüder, seid stark in dem Herrn" TVWV 1:1094
Kirchenmusik zum Sonntag Oculi aus dem "Ersten Lingenschen Jahrgang"
Dichtung: Hermann Ulrich von Lingen

Der Gottesdienst wird von MDR Kultur übertragen.

V9 20.03.2022, 11.00 Uhr | Gesellschaftshaus, Schinkelsaal

Mit Telemann nach Paris

(c) Marco Borggreve

Ein musikalisches Reisevergnügen

Ausführende

  • Petra Müllejans - Violine
  • Karl Kaiser - Traversflöte
  • Hille Perl - Viola da gamba
  • Eva-Maria Pollerus - Cembalo

Georg Philipp Telemann Concerto G-Dur TWV 43:G1 | Fantasien für Violine a-Moll TWV 40:3, E-Dur TWV 40:21 | Ouverture für Cembalo G-Dur TWV 32:13 | Trio h-Moll TWV 42:h6 | Quatuor e-Moll TWV 43:e4 (aus Nouveaus Quatuors) Louis Gabriel Guillemain Sonata G-Dur (aus Six Sonates en Quatuors) Antoine Forqueray Chaconne La Morangis ou la Plissay aus Pièces de Viole

1737 reiste Telemann in die französische Musikmetropole Paris. Er folgte einer Einladung von dortigen Virtuosen, denn man kannte, schätzte und musizierte die gediegene Kammermusik des Hamburger Musikdirektors. Welche Musik hörte Telemann in Paris, was komponierte er in und für die Stadt an der Seine, welche Werke Telemanns erklangen, gab es Nachwirkungen seines erfolgreichen Aufenthaltes? Diesen Fragen gehen die heutigen Virtuosinnen und Virtuosen um die Gambistin Hille Perl nach.

  regulär ermäßigt
PK I 29,00€ 25,00€
PK II 20,00€ 16,00€
U27 10,00€

Karten bestellen

V10 20.03.2022, 14.00 Uhr | Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen

Solissimo II

(c) Foppe Schut

Ein Gesprächs- und Wandelkonzert

Ausführende

  • Hille Perl - Viola da gamba

Johann Sebastian Bach Suite in d-moll BWV 1008 Georg Philipp Telemann 2 Fantasien aus Fantaisies pour la Basse de Violle (TWV 40:32, 34) Carl Friedrich Abel Zwei Sätze aus dem Drexel-Manuskript WK 208, 209

Die nach Johann Mattheson „säuselnde“ Viola da gamba ist ein klanglich wie auch von ihrer Erscheinungsform her „delicates“ Instrument, und sie hat sich bis heute den Nimbus des Elitären erhalten. Auch spieltechnisch gesehen ist sie anspruchsvoll, was Mattheson 1713 launig so umschrieb: „wer sich darauff signalisiren will/ muß die Hände nicht lange im Sack stecken.“ Telemann hat sich immer wieder auch diesem Instrument zugewandt. Vor wenigen Jahren erst wurden seine zwölf Solofantasien aufgefunden und bei den Telemann-Festtagen erstmalig wiederaufgeführt – ein sensationeller Zuwachs an hervorragender Gambenliteratur. Hille Perl, eine der bedeutendsten Gambenvirtuosinnen unserer Zeit, zeigt was in ihrem Instrument steckt und bringt es an verschiedenen Orten des romanischen Klosters Unser Lieben Frauen zum Klingen.

  regulär ermäßigt
PK I 45,00€ 38,00€
U27 10,00€

Karten bestellen

V11 20.03.2022, 14.00 Uhr | Gruson-Gewächshäuser

Telemann im Grünen

(c) Viktoria Kühne

Ausführende

  • Les Seraphines
  • Bettina Hartl - Leitung

Exotische Pflanzen gepaart mit faszinierender Musik – das verspricht der musikalische Spaziergang durch die wiedereröffneten, neu gestalteten Gruson-Gewächshäuser. Der Rundgang startet musikalisch und führt dann entlang der botanischen Besonderheiten, bevor das Konzert mit Werken von Georg Philipp Telemann, Johann Sebastian Bach, Claudio Monteverdi u. a. im Farnhaus seinen Höhepunkt findet. Als Pflanzenliebhaber und -sammler hätte Telemann wohl viel Freude an diesem grünen Ort gefunden.

  regulär ermäßigt
PK I 18,00€ 14,00€
Sparkassen-Card-Inhaber* innen(*) 13,00€
U27 10,00€

Karten bestellen

V12 20.03.2022, 16.00 Uhr | Pauluskirche

Markuspassion 1759

(c)Thomas Kost

Oratorische Passion von Georg Philipp Telemann

Ausführende

  • Veronika Winter - Sopran
  • Anne Bierwirth - Alt
  • Georg Poplutz - Tenor
  • Markus Flaig - Bass
  • Ekkehard Abele - Bass
  • Rheinische Katorei
  • Das Kleine Konzert
  • Hermann Max - Leitung

Als Telemann 1759 seine neue Passionsmusik für die Hamburger Kirchen schrieb, hatte er einen weitergehenden Plan: Er beabsichtigte, das Werk als Partiturdruck überregional zu verbreiten und dafür die modernste Drucktechnik des Leipziger Verlages Breitkopf zu nutzen. Zugleich wollte er Erläuterungen zu der nach seiner Ansicht richtigen Vorgehensweise bei der Vertonung von Texten beifügen. Obgleich der von Telemanns Sendungsbewusstsein zeugende Plan nicht realisiert wurde, könnte man diese Markuspassion durchaus als ein Schlüsselwerk für Telemanns späten Kompositionsstil betrachten.
Die Texte des Markusevangeliums vertonte Telemann in der für ihn typischen, sehr auf Deutlichkeit und Plastizität orientierten Art und Weise, die Arien und Duette gehen überaus feinfühlig und eindringlich auf die dort geschilderten Ereignisse ein. Ihre Texte bieten dem Hörer wie in einer Predigt eine Nutzanwendung für das eigene Leben und Denken. Die Lehren werden in den Chorälen der Gemeinde noch einmal bestätigt.
In der Passion von 1759 ist der Blick auf menschliche Schwächen gerichtet, die sich besonders deutlich in der Ölberg-Szene zeigen: Die Jünger schlafen, nur Jesus wacht. Und so heißt es kritisch verallgemeinernd auch in der anschließenden Cavate immer wieder „Wir schlafen“ – d. h., in Angesicht von Not, Leid und Gefahr versagen wir Menschen allzu oft. Das ist auch heute noch nur zu aktuell.

Der Telemann-Kenner Hermann Max und seine beiden erfahrenen Ensembles interpretieren Telemanns Markuspassion auf zupackende Weise und machen die Aktualität dieses Werkes erlebbar.

  regulär ermäßigt
PK I 30,00€ 26,00€
PK II 24,00€ 20,00€
PK III 15,00€ 11,00€
U27 10,00€

Karten bestellen

V13 20.03.2022, 16.00 Uhr | Moritzhof

Pimpinone

(c) Viktoria Kühne

Pimpinone oder Die ungleiche Heirat TVWV 21:15
Komische Intermezzi von Georg Philipp Telemann

Ausführende

  • Georg Kallweit - Musikalische Leitung
  • Sandra Leupold - Inszenierung
  • Mechthild Feuerstein - Bühnenbild und Kostüme
  • Akademie für Alte Musik Berlin
  • Marie-Sophie Pollak - Vespetta
  • Dominik Köninger - Pimpinone

In drei Stationen wird – auf überspitzte und am Ende gar tragikomische Weise – die Beziehung von Vespetta und Pimpinone erzählt, die sich zwar in einer uns fremden Lebenswelt entwickelt und doch zu verstehen ist. Vespetta übernimmt die Initiative, denn sie will sich aus der Abhängigkeit als Dienstmädchen befreien. Dies gelingt ihr, denn sie trifft auf der Suche nach einer Anstellung den reichen Müßiggänger Pimpinone, der sich in sie verliebt.
Mit seiner Musik zeichnet Telemann die Protagonisten und
Situationen, in denen sie handeln, ebenso plastisch wie feinsinnig; souverän entfaltet er das ganze Spektrum seiner Charakterisierungskunst.

  regulär ermäßigt
PK I 34,00€ 29,00€
PK II 24,00€ 19,00€
U27 10,00€

Karten bestellen

V14 20.03.2022, 19.30 Uhr | Dom zu Magdeburg, Remter

Mein Herz ist voll

Späte Kirchenmusiken

Ausführende

  • Solomon's Knot
  • Les Passions de l’Âme
  • Meret Lüthi - Leitung

Georg Philipp Telemann „Wie ist dein Name so groß“ (Donner-Ode I) TVWV 6:3a | „Veni sancte spiritus“ TWV 3:82 (moderne Erstaufführung) | „Wie lieblich sind auf den Bergen“ TVWV 3 :61b (moderne Erstaufführung) | „Mein Herz ist voll vom Geiste Gottes“ (Donner-Ode II) TVWV 6:3b |„Dich rühmen die Welten“ TVWV 1:329

Zweifellos gehört die Donner-Ode zu den bekanntesten Vokalwerken Telemanns. Bevor sie schon zu Telemanns Zeit die Konzertsäle eroberte, erklangen beide Teile der Musik 1756 und 1760 zunächst separat als reguläre Kirchenmusiken in den Hamburger Gottesdiensten. Bei den Telemann-Festtagen werden sie erstmalig wieder als eigenständige Werke aufgeführt.
Die Dichtung des ersten Teils war von dem Berliner Poeten Karl Wilhelm Ramler und dem Musikkenner Johann Gottfried Krause unter dem Eindruck des Lissaboner Erdbebens von 1755 aus den damals berühmten Psalmnachdichtungen Johann Andreas Cramers zusammengestellt worden. Doch anders als bislang vermutet, schrieb Telemann sein Werk nicht für den Hamburger Bußtag, der anlässlich der Erdbebenkatastrophe angeordnet wurde. Überhaupt scheinen Text und Musik sich wenig auf einen konkreten Anlass reduzieren zu lassen: Es es ein prachtvoller, von alttestamentlichen Bildern durchsetzter Lobgesang auf den Schöpfergott, dessen Macht sich auch in den Gewalten der Natur manifestiert. Die Donner-Ode fand ihren Ort sowohl in der Kirche als auch im Konzertsaal.
Mit der großbesetzten Kantate zum Michalisfest „Dich rühmen die Welten“ steht ein weiteres Spätwerk Telemanns auf dem Programm. Ihr Text stammt von dem jungen Hamburger Dichter Johann Joachim Eschenburg, der als bedeutender Shakespeare-Übersetzer in die Geschichte eingehen sollte.
Als Erstaufführung erklingt eine der wenigen überlieferten Musiken Telemanns, die er für die Amtseinführung von Predigern komponierte. Auch dieses Werk stammt aus Telemanns später Hamburger Zeit.

Das Orchester für Alte Musik aus Bern Les Passions de l’Ame unter der Geigerin Meret Lüthi wurde als „das berühmteste Barockensemble der Schweiz“ bezeichnet. Gemeinsam mit den Vokalisten des britischen Ensembles Solomon‘s Knot wird es eine frische, leidenschaftlich-beseelte Interpretation dieser bedeutenden, prächtig besetzten Spätwerke Telemanns vorstellen.

  regulär ermäßigt
PK I 32,00€ 27,00€
PK II 21,00€ 16,00€
U27 10,00€

Karten bestellen

V15 20.03.2022, 19.30 Uhr | Altes Theater

Pastorelle en musique

(c) Stefan Gloede

Musikalisches Hirtenspiel von Georg Philipp Telemann

Ausführende

  • Lydia Teuscher - Caliste
  • Marie Lys - Iris
  • Alois Mühlbacher - Amyntas
  • Florian Götz - Damon
  • Virgil Hartinger - Knirfix
  • Yves Ytier - Tanzmeister (Violine)
  • Max Volbers - Cupido (Blockflöte)
 
18.45 Uhr | Altes Theater, Glasfoyer
Werkeinführung mit Dorothee Oberlinger
 
Vermutlich war ein opulentes Hochzeitsfest der Anlass, zu dem Telemann seine Pastorelle en musique komponierte. Im Gewand eines Schäferspiels, so freizügig wie damals nur möglich, werden die Hauptfragen der Liebe von zwei Paaren bis zur Doppelhochzeit durchdekliniert: Wieviel Freiheit, wieviel Leidenschaft, wieviel Bindung braucht die Liebe?

Die Partitur lag seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Kiew. Erst 2002 gelangte sie an die Singakademie Berlin zurück und wird als Depositum in der Staatsbibliothek zu Berlin aufbewahrt. Dorothee Oberlinger debütiert mit diesem Werk als musikalische Leiterin einer szenischen Produktion. „Gelungene Oper kann so unkompliziert sein“ resümiert Clemens Haustein in der FAZ.

Eine Produktion der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci in Kooperation mit Musica Bayreuth, den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und den Magdeburger Telemann-Festtagen. Aufführung in deutscher und französischer Sprache.

  regulär ermäßigt
PK I 34,00 29,00
PK II 24,00 19,00
U27 10,00

Karten bestellen

R9 21.03.2022 10.00 - 22.03.2022 17.00 | Gesellschaftshaus, Schinkelsaal

Internationale Wissenschaftliche Konferenz

Die Evangelien-Passion bei Telemann. Beiträge zu einer musikalisch-liturgischen Gattung

Zuhörende sind herzlich willkommen! Eintritt frei.

 

Parallel zu den 25. Magdeburger Telemann-Festtagen, die am 18. März 2022 beginnen, findet am 21. und 22. März 2022 eine Internationale Wissenschaftliche Konferenz in Telemanns Geburtsstadt Magdeburg statt. 16 Musikwissenschaftler*innen aus Japan und Deutschland befassen sich im Magdeburger Gesellschaftshaus mit dem Thema „Die Evangelien-Passion bei Telemann. Beiträge zu einer musikalisch-liturgischen Gattung" Die Konferenz steht interessierten Besuchern offen. Zudem wird sie via Liveübertragung auch online zu verfolgen sein.
Zwischen 1722 und 1767 komponierte Georg Philipp Telemann 46 Evangelien-Passionen für die Hamburger Haupt- und Nebenkirchen sowie eine für Danzig bestimmte Matthäuspassion. Seit Hans Hörners Dissertation über Telemanns Passionsmusiken von 1933 wurde sich nur sporadisch mit diesem wichtigen Korpus innerhalb des kirchenmusikalischen Œuvres Telemanns auseinandergesetzt, sei es in Zusammenhang mit Editionen oder in größeren oder kleineren Beiträgen zu Einzelwerken oder Werkgruppen.
Zweihundert Jahre nach der Aufführung der ersten Hamburger Evangelien-Passion Telemanns möchte die Tagung der interdisziplinären Forschung ein weites thematisches Arbeitsfeld bieten: Sie lädt ein, die Frage nach der theologischen Position der interpolierten Dichtung zu stellen und diese „poetischen Zusätze“ zu analysieren und sie ins Passionsgeschehen einzuordnen, auf die Suche nach ihren Urhebern zu gehen, aufführungspraktische und musik- bzw. kirchenorganisatorische Hintergründe zu erhellen, musikanalytische Betrachtungen vorzunehmen oder sich Fragen der Verbreitung, Überlieferung und der Rezeption auch außerhalb Hamburgs zu widmen.
Theolog*innen Literatur- und Musikwissenschaftler*innen werden sich diesem noch nicht ausreichend erforschten Bereich des Telemannischen Werks widmen, der zudem einen Sonderstatus in der Geschichte der Passionsvertonungen für sich in Anspruch nehmen dürfte.

Die Konferenz wird veranstaltet vom Zentrum für Telemann-Pflege und -Forschung Magdeburg gemeinsam mit Wolfgang Hirschmann (Abteilung Musikwissenschaft des Instituts für Musik, Medien- und Sprechwissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) und Bernhard Jahn (Institut für Germanistik der Universität Hamburg) in Zusammenarbeit mit der Internationalen Telemann-Gesellschaft e.V.

R10 21.03.2022, 13.30 - 21.30 Uhr | Köthen

Der Geburtstag eines Freundes

Musikalischer Exkursion nach Köthen

Besichtigung der Neuen Musicalien-Kammer im Schloss Köthen mit Georg Ott und Sylvia Ackermann, Stadtrundgang und Besuch des Konzertes in der St. Agnuskirche Köthen am 337. Geburtstag von Johann Sebastian Bach.

Abfahrt 13.30 Uhr, Domplatz Magdeburg (Rückkehr: ca. 21.30 Uhr) 

Die Exkursion findet ab einer Teilnehmendenzahl von 20 Personen statt. Verpflegung nicht enthalten.

  regulär ermäßigt
Erwachsene 37,00€

V16 22.03.2022, 16.00 Uhr | Altes Theater

Pastorelle en musique

(c) Stefan Gloede

Musikalisches Hirtenspiel von Georg Philipp Telemann

Ausführende

  • Lydia Teuscher - Caliste
  • Marie Lys - Iris
  • Alois Mühlbacher - Amyntas
  • Florian Götz - Damon
  • Virgil Hartinger - Knirfix
  • Yves Ytier - Tanzmeister (Violine)
  • Max Volbers - Cupido (Blockflöte)
 
15.00 Uhr | Altes Theater, Glasfoyer
Werkeinführung mit Dorothee Oberlinger
 
Vermutlich war ein opulentes Hochzeitsfest der Anlass, zu dem Telemann seine Pastorelle en musique komponierte. Im Gewand eines Schäferspiels, so freizügig wie damals nur möglich, werden die Hauptfragen der Liebe von zwei Paaren bis zur Doppelhochzeit durchdekliniert: Wieviel Freiheit, wieviel Leidenschaft, wieviel Bindung braucht die Liebe?

Die Partitur lag seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Kiew. Erst 2002 gelangte sie an die Singakademie Berlin zurück und wird als Depositum in der Staatsbibliothek zu Berlin aufbewahrt. Dorothee Oberlinger debütiert mit diesem Werk als musikalische Leiterin einer szenischen Produktion. „Gelungene Oper kann so unkompliziert sein“ resümiert Clemens Haustein in der FAZ.

Eine Produktion der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci in Kooperation mit Musica Bayreuth, den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und den Magdeburger Telemann-Festtagen. Aufführung in deutscher und französischer Sprache.

  regulär ermäßigt
PK I 34,00 29,00
PK II 24,00 19,00
U27 10,00

Karten bestellen

R11 22.03.2022, 19.00 Uhr | Literaturhaus

Lesung

Ausführende

  • Bruno Preisendörfer

Bruno Preisendörfer liest aus seinem neuen Buch Als die Musik in Deutschland spielte

Karten
VVK: 6,00 €
AK: 8,00 €

Reservierungen unter 0391 404 49 95 oder per Mail an info@literaturhaus-magdeburg.de

Eine Veranstaltung des Literaturhauses Magdeburg.

Literaturhaus Magdeburg
Thiemstraße 7



R12 23.03.2022, 09.00 - 17.00 Uhr | Tangermünde

Tagesausflug Altmark

Exkursion in die Hansestadt Tangermünde

Historischem Stadtrundgang, Kirchenführung St. Stephan und Vorstellung der Scherer-Orgel (1624) durch den Organisten David Boos.

Abfahrt 9.00 Uhr, Domplatz Magdeburg (Rückkehr: ca. 17.00 Uhr)

Die Exkursion findet ab einer Teilnehmendenzahl von 20 Personen statt. Verpflegung nicht enthalten.

 

 

  regulär ermäßigt
PK 1 27,00 €

V17 23.03.2022, 19.30 Uhr | Pauluskirche

Der Tod Jesu

(c) Ronny Hartmann

Passionsoratorium von Georg Philipp Telemann TVWV 5:6

Ausführende

  • Melanie Hirsch - Sopran
  • Marie Henriette Reinhold - Alt
  • Michael Zabanoff - Tenor
  • Matthias Vieweg - Bass
  • Kammerchor der Biederitzer Kantorei
  • Märkisch Barock
  • KMD Michael Scholl - Leitung

Im März 1755 erklang Telemanns Passionsoratorium Der Tod Jesu zum ersten Mal. Die Poesie von Karl Wilhelm Ramler hatte „zu einer besonderen Art von Music Anlaß“ gegeben. Ihre Qualität in Hinblick auf die Darstellung von Gemütsbewegungen bei Betrachtung und Reflexion des Passionsgeschehens weckte schon bei den Zeitgenossen großes Interesse. Seit seiner Wiederentdeckung in den 1970er Jahren gehörte es bald zu den bekanntesten Oratorien Telemanns und zum Repertoire der Magdeburger Telemann-Festtage.

  regulär ermäßigt
PK I 20,00€ 18,00€
PK II 15,00€ 13,00€
PK III 12,00€ 10,00€
U27 10,00€

Karten bestellen

R13 24.03.2022, 18.00 Uhr | Gesellschaftshaus

Otto hat Gesellschaft

Im Kultur-Talk spricht Stadtmanager Georg Bandarau mit Anna-Sophie Pollak (Sopran), Hermann Max (Dirigent) und Dr. Carsten Lange (Telemann-Zentrum)

In Kooperation mit "Pro Magdeburg e.V. und dem Offenen Kanal Magdeburg.

V18 24.03.2022, 19.30 Uhr | Insel der Jugend

Telemann ↯ elektrisiert

(c) Karl Simko

Ausführende

  • Yoko Tanaka-Zschenderlein - Oboe, Viola
  • Jonas Zschenderlein - Violine
  • Karl Simko - Violoncello
  • Alexander von Heißen - Cembalo
  • Zacharias Zschenderlein - Elektronik

Telemann gilt als Moderner unter den Alten. In der Jazz- und elektronischen Musikszene genießen Anleihen aus dem vielgestaltigen Werk des gebürtigen Magdeburger Komponisten indes (noch) Seltenheitswert. Das soll sich mit dem vom Jazzmusiker und Elektronikkünstler Zacharias Zschenderlein entworfenen Programm Telemann Elektrisiert ändern.

Inspiriert vom Groove und melodischen Reichtum der Musik des 18. Jahrhundert erschaffen die Musikerinnen und Musiker in Kombination mit elektronischen Beats bemerkenswerte Clubsounds.

  regulär ermäßigt
PK I 10,00€

Karten bestellen

R14 25.03.2022 10.00 - 26.03.2022 10.00 | Konservatorium G. Ph. Telemann

Junior-Masterclass

Ausführende

  • Nadja Zwiener - Leitung

Workshop
Fr., 25. März 2021
Sa., 26. März 2021
Werkstattkonzert
Sa., 26. März 2021, 15.00 Uhr

Das Jubiläum der Magdeburger Telemann-Festtage sowie Telemanns Ermunterung, junge Menschen im aktiven Umgang mit Musik zu fördern, sind gute Gründe, anlässlich des Festivals eine Junior-Masterclass zu veranstalten. Als Dozentin konnte dafür die Violinstin Nadja Zwiener gewonnen werden.

Die Junior-Masterclass richtet sich an Instrumental-ensembles mit Musiker*innen zwischen 10 bis 26 Jahren.

Im Workshop ist eine intensive Arbeit im Ensemble sowie im Einzelunterricht vorgesehen. Praktische Übungen zu Spieltechniken werden dabei begleitet von theoretischen Informationen zur Interpretation von Barockmusik.

Die Ergebnisse werden zum Abschluss in einem öffentlichen Werkstattkonzert präsentiert.

 

Zuhörer*innen sind sowohl beim Workshop als auch zum Werkstattkonzert herzlich willkommen!
Eintritt frei

In Zusammenarbeit mit dem Konservatorium Georg Philipp Telemann Magdeburg und dem Arbeitskreis "Georg Philipp Telemann" Magdeburg

R15 25.03.2022, 17.00 Uhr | Gesellschaftshaus, Grüner Salon

Mitgliederversammlung der Internationalen Telemann-Gesellschaft e. V.

V19 25.03.2022, 19.30 Uhr | Gesellschaftshaus, Gartensaal

Con Anima

(c) Marco Borggreve

Ausführende

  • Dmitry Sinkovsky - Violine, Countertenor (Altus), Leitung
  • La Voce Strumentale

Georg Philipp Telemann Concerto B-Dur TWV 51:B1 („per il Sign. Pisendel“) | Arien aus der Oper Flavius Bertaridus TVWV 21:27 Georg Friedrich Händel Concerto grosso g-Moll HWV 324

Dmitry Sinkovsky, Preisträger des Internationalen Telemann-Wettbewerbs 2011 in Magdeburg, ist heute ein Ausnahmeinterpret von Weltrang. Virtuos beherrscht er nicht nur die Violine, sondern brilliert auch als Altus, wie in diesem vielfarbigen Programm mit Werken der miteinander befreundeten Komponisten Telemann und Händel zu erleben sein wird. Beide trafen sich 1719 in Dresden am Rande einer der prachtvollsten Hochzeiten des europäischen Hochadels im 18. Jahrhundert. Telemann schrieb dort sein Concerto B-Dur und widmete es Johann Georg Pisendel, einem der bedeutendsten Violinvirtuosen der Zeit.

  regulär ermäßigt
PK I 29,00€ 25,00€
PK II 20,00€ 16,00€
U27 10,00€

Karten bestellen

V20 25.03.2022, 19.30 Uhr | Moritzhof

Pimpinone

(c) Viktoria Kühne

Pimpinone oder Die ungleiche Heirat TVWV 21:15
Komische Intermezzi von Georg Philipp Telemann

Ausführende

  • Marie-Sophie Pollak - Vespetta
  • Dominik Köninger - Pimpinone
  • Sandra Leupold - Inszenierung
  • Reyna Bruns - Regieassistenz
  • Mechthild Feuerstein - Bühnenbild und Kostüme
  • Akademie für Alte Musik Berlin
  • Georg Kallweit - Musikalische Leitung

In drei Stationen wird – auf überspitzte und am Ende gar tragikomische Weise – die Beziehung von Vespetta und Pimpinone erzählt, die sich zwar in einer uns fremden Lebenswelt entwickelt und doch zu verstehen ist. Vespetta übernimmt die Initiative, denn sie will sich aus der Abhängigkeit als Dienstmädchen befreien. Dies gelingt ihr, denn sie trifft auf der Suche nach einer Anstellung den reichen Müßiggänger Pimpinone, der sich in sie verliebt.
Mit seiner Musik zeichnet Telemann die Protagonisten und
Situationen, in denen sie handeln, ebenso plastisch wie feinsinnig; souverän entfaltet er das ganze Spektrum seiner Charakterisierungskunst.

  regulär ermäßigt
PK I 34,00€ 29,00€
PK II 24,00€ 19,00€
U27 10,00€

Karten bestellen

V21 25.03.2022, 22.00 Uhr | Insel der Jugend

Telemann ↯ elektrisiert

(c) Karl Simko

Ausführende

  • Yoko Tanaka-Zschenderlein - Oboe, Viola
  • Jonas Zschenderlein - Violine
  • Karl Simko - Violoncello
  • Alexander von Heißen - Cembalo
  • Zacharias Zschenderlein - Elektronik

Telemann gilt als Moderner unter den Alten. In der Jazz- und elektronischen Musikszene genießen Anleihen aus dem vielgestaltigen Werk des gebürtigen Magdeburger Komponisten indes (noch) Seltenheitswert. Das soll sich mit dem vom Jazzmusiker und Elektronikkünstler Zacharias Zschenderlein entworfenen Programm Telemann ↯ elektrisiert ändern.

Inspiriert vom Groove und melodischen Reichtum der Musik des 18. Jahrhundert erschaffen die Musikerinnen und Musiker in Kombination mit elektronischen Beats bemerkenswerte Clubsounds.

  regulär ermäßigt
PK I 10,00€

Karten bestellen

V22 26.03.2022, 11.00 Uhr | Gesellschaftshaus, Schinkelsaal

Ausgezeichnet!

(c) Ronny Hartmann

Ausführende

  • Le Jonc Fleuri - Preisträger des 10. Internationalen Telemann-Wettbewerbs 2019

Georg Philipp Telemann Quatuor h-Moll aus Nouveaux quatuors TWV 43:h2 | Concerto G-Dur TWV 43:G1 Johann Sebastian Bach Trio C-Dur BWV 529 Georg Friedrich Händel Trio h-Moll HWV 386b Carl Philipp Emanuel Bach Trio d-Moll H 569/Wq 145

Eine Matinee mit Preisträgerinnen und Preisträgern des Telemann-Wettbewerbs hat in jeder Ausgabe der Telemann-Festtage ihren festen Platz. Diesmal präsentiert das junge Ensemble Le Jonc Fleuri das hohe Niveau seiner Telemann-Interpretationen und gibt Einblicke in sein für den Wettbewerb erarbeitetes Repertoire.

 

  regulär ermäßigt
PK I 26,00€ 22,00€
PK II 18,00€ 14,00€
U27 10,00€

Karten bestellen

V23 26.03.2022, 14.00 Uhr | Schauspielhaus Magdeburg, Foyer

Solissimo III

(c) Marco Borggreve

Ausführende

  • Dmitry Sinkovsky - Violine
Heinrich Ignaz Franz Biber Passacaglia für Violine solo Georg Philipp Telemann Fantasia D-Dur für Violine TWV 40:17 Johann Georg Pisendel Sonata a-Moll Johann Sebastian Bach Sonata in C-Dur BWV 1005

Die Violine ist schon zu Telemanns Zeit das zweifellos „vielbeschäftigste“ Instrument gewesen. Telemann selbst betrachtete es als sein Hauptinstrument und schrieb dafür eine große Anzahl von Solokonzerten, Sonaten und Fantasien, in denen der Spieler alle Spiel- und Klangmöglichkeiten ausloten kann.

Dmitry Sinkovsky, Preisträger des Internationalen Telemann-Wettbewerbs 2011, ist heute ein vielgefragter Violinvirtuose, Countertenor und Orchesterleiter.

  regulär ermäßigt
PK I 45,00€ 38,00€
U27 10,00€

Karten bestellen

V24 26.03.2022, 16.00 Uhr | Schauspielhaus Magdeburg

Telemann Royal

(c)Raimund Adamsky

Telemann-Kompositionen auf König Georg II. von England

Ausführende

  • Hanna Herfurtner - Sopran
  • Benjamin Appl - Bariton
  • Echo di Rheno
  • Reinhard Goebel - Leitung

Georg Philipp Telemann „Bleibe, lieber König, leben“ TVWV 13:21 | „Lieber König, du bist tot“ TVWV 4:15 | „Großmächtigster Monarch der Briten“ TVWV 12:11 | Divertimenti A-Dur TWV 50:22 und B-Dur TWV 50:23

15.15 Uhr | Schauspielhaus, Foyer
Konzerteinführung mit Reinhard Goebel

 

Unter den Huldigungsmusiken aus Telemanns Feder ist ein Werkbestand weitgehend unbekannt, der in Telemanns Handschrift in der Bibliothek des Königlichen Konservatoriums Brüssel aufbewahrt wird und mit Ereignissen des englischen Königshauses im Zusammenhang steht. Aus diesem Konvolut erklingen Werke zu Geburtstagen und zum Ableben Georg II. Eindrucksvolle (Klang-)Welten öffnen sich und in exzellenter Weise ist die Wandlungsfähigkeit der Trompete zu erleben: heldenhaft-triumphierend im Geburtstagskontext, „gedämpft” im Ton zum Erzeugen von Trauerstimmung.

Zusammen mit den beiden gefeierten Stimmen Hanna Herfurtner und Benjamin Appl sowie dem überwiegend aus Mitgliedern des WDR Sinfonieorchesters bestehenden Ensembles Echo di Rheno leuchtet der Alte-Musik-Gigant Reinhard Goebel einmal mehr eine Nische im Telemannischen Œuvre aus und verleiht dem Festival auf diese Weise eine ganz besondere inhaltliche Farbe.

  regulär ermäßigt
PK I 30,00€ 26,00€
PK II 24,00€ 20,00€
PK III 15,00€ 11,00€
U27 10,00€

Karten bestellen

V25 26.03.2022, 16.00 Uhr | Moritzhof

Pimpinone

(c) Viktoria Kühne

Pimpinone oder Die ungleiche Heirat TVWV 21:15
Komische Intermezzi von Georg Philipp Telemann

Ausführende

  • Marie-Sophie Pollak - Vespetta
  • Dominik Köninger - Pimpinone
  • Sandra Leupold - Inszenierung
  • Reyna Bruns - Regieassistenz
  • Mechthild Feuerstein - Bühnenbild und Kostüme
  • Akademie für Alte Musik Berlin
  • Georg Kallweit - Musikalische Leitung

In drei Stationen wird – auf überspitzte und am Ende gar tragikomische Weise – die Beziehung von Vespetta und Pimpinone erzählt, die sich zwar in einer uns fremden Lebenswelt entwickelt und doch zu verstehen ist. Vespetta übernimmt die Initiative, denn sie will sich aus der Abhängigkeit als Dienstmädchen befreien. Dies gelingt ihr, denn sie trifft auf der Suche nach einer Anstellung den reichen Müßiggänger Pimpinone, der sich in sie verliebt. Mit seiner Musik zeichnet Telemann die Agierenden und die Situationen, in denen sie handeln, ebenso plastisch wie feinsinnig; souverän entfaltet er das ganze Spektrum seiner Charakterisierungskunst.

  regulär ermäßigt
PK I 34,00€ 29,00€
PK II 24,00€ 19,00€
U27 10,00€

Karten bestellen

V26 26.03.2022, 19.30 Uhr | Altes Theater

Tafelmusik

(c) Jeff Rabillion

Ein Tableau vivant

Ausführende

  • Héloïse Gaillard - Konzeption und künstl. Direktion
  • Sabine Novel - Choreografie
  • Éric Soyer - Bühnenbild
  • Ensemble Amarillis

Georg Philipp Telemann Ausschnitte aus Musique de Table und Ouverture C-Dur TWV 55:C3 (Wasser-Ouverture) Michel-Richard Delalande La Grande pièce royale g-Moll S161 (Fantaisie ou Caprice que le Roi demandait souvent)

Inspiriert von Telemanns Musique de table entwickelte das originelle Barockensemble Amarillis in Zusammenarbeit mit dem preisgekrönten Bühnen- und Lichtdesigner Éric Soyer den genreübergreifenden Konzertabend Tafelmusik. Einem Tableau vivant gleich, werden Werke von Telemann und Delalande im Wechselspiel von Musik, Licht und Bewegung zur treibenden Kraft für eine audio-visuelle Reise in das fantastische Universum der Träume, der Imagination und des Meeres.

Eine Kooperation mit Abbaye & Fondation Royaumont, Centre Dramatique National Angers, Abbaye Fontevraud, dem Institut français Sachsen-Anhalt und der Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt.

 

  regulär ermäßigt
PK I 30,00€ 26,00€
PK II 24,00€ 20,00€
PK III 15,00€ 11,00€
U27 10,00€

Karten bestellen

V27 26.03.2022, 22.00 Uhr | Katharinenturm

Nacht.Konzert II

(c) Melanie Leibinger

Telemann und Bach über den Dächern von Magdeburg

Ausführende

  • Jonas Zschenderlein - Violine
  • Alexander von Heißen - Cembalo
Johann Sebastian Bach Sonaten E-Dur BWV 1016 und h-Moll BWV 1014 für Cembalo obligato und Violine| Concerto g-Moll (nach Georg Philipp Telemanns Violinkonzert TWV 51:g1), bearbeitet für Cembalo solo BWV 985 Georg Philipp Telemann Sonaten h-Moll TWV 41:h1 und a-Moll TWV 41:a1 für Violine und Basso continuo | Fantasia a-Moll für Violine TWV 40:25

Das mit Esprit musizierende Duo Jonas Zschenderlein und Alexander von Heißen lenkt in diesem Konzert den Blick auf wichtige Bereiche des Instrumentalwerks zweier Großer der Musikgeschichte, sowie auf deren spannende Künstlerfreundschaft. Tauchen Sie mit ein in den Kosmos der fantastischen Violin- und Cembalowerke Georg Philipp Telemanns und Johann Sebastian Bachs und erleben Sie einen direkten Vergleich der Komponisten im Bereich dieses innigen und tiefgründigen Genres spätbarocker Instrumentalmusik.

  regulär ermäßigt
PK I 29,00€ 25,00€
U27 10,00€

Karten bestellen

V28 27.03.2022, 11.00 Uhr | Gesellschaftshaus, Schinkelsaal

Kommet her

(c) Marco Borggreve

Kammermusik und geistliche Kantaten

Ausführende

  • Peter Kooij - Bass
  • L'Armonia Sonora

Georg Philipp Telemann Ich will den Kreuzweg gerne gehen“ TVWV 1:884 | Der am Ölberg zagende Jesus TVWV 1:364 | Sonaten D-Dur TWV 42:D8 (aus Sonates Corellisantes) und G-Dur TWV 43:G12

Telemann selbst beschrieb seine Stimme als eine, die „zwischen Tenor und Baß stehet, und Baritono genennet zu werden pflegt“. Vielleicht lässt sich dadurch erklären, weshalb viele Basspartien Telemanns von besonderer Eindringlichkeit und Klanglichkeit sind.
In den ausgewählten Kantaten sind es dann vor allem auch die nachdenklichen und innigen Töne, die mit Peter Kooij einer der besten Sänger der Alten Musik zur Geltung bringt. Weitere Farben bringen die Instrumente mit zwei sehr unterschiedlichen Sonaten ein.

  regulär ermäßigt
PK I 26,00€ 22,00€
PK II 19,00€ 15,00€
U27 10,00€

Karten bestellen

V29 27.03.2022, 14.00 - 16.00 Uhr | Festung Mark

Solissimo IV

Ein Wandelkonzert

Ausführende

  • Cordula Breuer - Traversflöte, Moderation
  • Amanda Markwick - Traversflöte

Georg Philipp Telemann Aus den Neun Sonaten für zwei Traversflöten ohne Generalbaß TWV 40:141–149 (nach 1730): Nr. 1 h-Moll, Nr. 2 e-Moll, Nr. 3 G-Dur, Nr. 4 A-Dur, Nr. 9 D-Dur

Die Traversflöte entwickelte sich zum Modeinstrument der Telemann-Zeit. Telemann selbst liebte offenbar ihren sanften, empfindsamen Ton und bedachte sie sehr häufig in seinen Kompositionen. Als 1999 das berühmte Notenarchiv der Sing-Akademie zu Berlin in Kiew wiederentdeckt wurde, zählte ein Manuskript von neun unbekannten Flötenduetten Telemanns, die schon Johann Joachim Quantz, der Flötenlehrer König Friedrich II., in seinem Repertoire gehabt haben muss, zu den großen Überraschungen.

Eine Auswahl aus dieser Sammlung stellen die erfahrenen Traversflötistinnen Amanda Markwick und Cordula Breuer vor. Bei den Magdeburger Telemann-Festtagen sind diese Werke nun erstmals zu hören. Die Festung Mark, eine ehemalige Kaserne aus dem 19. Jahrhundert, bietet hierfür variable akustische Gegebenheiten.

  regulär ermäßigt
PK I 45,00€ 38,00€
U27 10,00€

Karten bestellen

PV 27.03.2022, 14.00 - 15.00 Uhr | Altes Rathaus, Ratsdiele

Preisverleihung

Verleihung des Georg-Philipp-Telemann-Preises 2022 der Landeshauptstadt Magdeburg an Prof. Dr. Steven D. Zohn Philadelphia (USA)

(c) Tatiana Daubek

Eintritt frei. Um Anmeldung beim Telemann-Veranstaltungsbüro wird gebeten.

V30 27.03.2022, 14.00 Uhr | Gruson-Gewächshäuser

Telemann im Grünen

(c) Viktoria Kühne

Ein botanisches Wandelkonzert

Rossini-Quartett

  • Yoichi Yamashita - Violine
  • Marco Reiß - Violine
  • Marcel Körner - Violoncello
  • Wolfram Wessel - Kontrabass

Gäst*innen:

  • Thorsten Fabrizi - Orgel
  • Ks. Undine Dreissig - Mezzosoproan
  • Azuko Koga - Flöte
 
G. Ph. Telemann Sonate Nr.5 G-Dur (Für 2 Violinen,Violoncello und Kontrabass) | G. F. Händel Orgelkonzert HWV.293 | C. Saint Saens "Ave Maria" | C. Debussy "Syrinx" (für Flöte Solo | J. S. Bach h-moll Suite (Ausschnitte)

Exotische Pflanzen gepaart mit faszinierender Musik – das verspricht der musikalische Spaziergang durch die Gruson-Gewächshäuser. Der Rundgang startet musikalisch und führt dann entlang der botanischen Besonderheiten bevor das Konzert mit dem Rossini-Quartett seinen Höhepunkt mit Werken von Georg Philipp Telemann und einigen seiner Zeitgenossen im Farnhaus findet.

  regulär ermäßigt
PK I 18.00€ 14.00€
Sparkassen-Card-Inhaber* innen(*) 13.00€
U27 10.00€

Karten bestellen

V31 27.03.2022, 16.00 Uhr | Theater Magdeburg, Opernhaus

Abschlusskonzert

(c) Andrew Kahl

Ausführende

  • Tempesta die Mare (Philadelphia, USA)
  • Gwyn Roberts, Richard Stone - Leitung

Jean-Fery Rebel Les Éléments (Auswahl) Johann Friedrich Fasch Concerto G-Dur FWV L:G4 Georg Philipp Telemann Concerto F-Dur TWV 54:F1 | Ouverture B-Dur (La Bourse) TWV 55:B11 | Entr’actes TWV deest (europäische Erstaufführung)

Großbesetzte Instrumentalwerke bilden den glanzvollen Abschluss der 25. Magdeburger Telemann-Festtage. Satte Klangfarben entstehen insbesondere dank einer starken Bläserbesetzung, wie sie eines der Markenzeichen der Dresdner Hofkapelle in der Regierungszeit der Sächsischen Kurfürsten Friedrich August I. (der Starke) und seines Nachfolgers Friedrich August II. war. Kompositionen aus den mit der Hofkapelle verbundenen Notenbeständen stehen im Mittelpunkt des Konzertes, darunter Werke von Georg Philipp Telemann und Johann Friedrich Fasch, die eigens für dieses besondere Klangfarben ermöglichende, europäische Ausnahmeorchester entstanden sind.

Tempesta di Mare ist eines der wenigen international erfolgreichen Alte-Musik-Ensembles in den USA. Leidenschaftlich widmet es sich den mit der Dresdner Hofkapelle in Zusammenhang stehenden Werken und schöpft daraus sein Standardrepertoire. Mit Tempesta di Mare gastiert erstmals ein Ensemble aus den USA bei den Magdeburger Telemann-Festtagen, das zudem aus der Nähe jenes Ortes stammt, in dem bereits zu Telemanns Lebzeiten dessen Musik erklungen ist. Es rundet mit üppiger Besetzung und ganz eigenen interpretatorischen Tönungen das Motto „Klangfarben” des Jubiläumsfestivals prachtvoll ab.

  regulär ermäßigt
PK I 30,00€ 26,00€
PK II 24,00€ 20,00€
PK III 19,00€ 15,00€
PK IV 15,00€ 11,00€
U27 10,00€

Karten bestellen