11. Internationaler Telemann-Wettbewerb 2021 beginnt

09.08.2021 09.37

Der 11. Internationale Telemann-Wettbewerb, der pandemiebedingt erstmals in den Spätsommer verschoben werden musste, beginnt mit einer öffentlichen Begrüßung der Teilnehmenden am Sonntag, dem 29. August, um 18 Uhr. Für die musikalische Umrahmung sorgt das junge Ensemble „Tornita“ aus Leipzig. Der Eintritt zu dieser Auftaktveranstaltung ist frei.

In drei öffentlichen Wettbewerbsrunden präsentieren die Teilnehmenden Werke von Telemann und seinen Zeitgenossen. Das abwechslungsreiche Wettbewerbsprogramm wird durch ein attraktives Begleitprogramm ergänzt und endet mit der Preisverleihung im festlichen Abschlusskonzert am Sonnabend, 4. September, 20 Uhr, in der Ratsdiele des Magdeburger Rathauses. Insgesamt stehen Auszeichnungen im Gesamtwert von 16.000 € zur Verfügung, und auf die Ausgezeichneten warten auch Konzertverpflichtungen bei renommierten Alte-Musik-Festivals.

Die erste Wettbewerbsrunde findet am Montag, 30. August, ab 11 Uhr und Dienstag, 31. August, ab 10 Uhr im Schinkelsaal des Gesellschaftshauses Magdeburg statt. Die zweite Runde läuft am Mittwoch, 1. September, ab 13 Uhr, und am Donnerstag, 2. September, ab 10 Uhr. Die Finalrunde wird am Sonnabend, dem 4. September, ab 10 Uhr, ausgetragen. Nach der Ehrung der Preisträger*innen im Alten Rathaus Magdeburg (4.9., 18 Uhr) endet der Wettbewerb dort auch mit dem festlichen Abschlusskonzert (20 Uhr).


Die Leistungen der jungen Interpretinnen und Interpreten werden von einer hochkarätig besetzten internationalen Fachjury bewertet, die unter der Leitung von Prof. Dr. Barthold Kuijken (B) steht. Der Jury gehören weiterhin Prof. Katharina Arfken (D/CH), Prof. Kate Clark (AUS/NL), Prof. Saskia Coolen (NL), Prof. Paul Dombrecht (B) und Prof. Michael Schneider (D) an.

Ausgelobt sind drei Hauptpreise, darunter der mit 7.500 Euro dotierte Preis der Mitteldeutschen Barockmusik, mehrere Sonderpreise sowie der Bärenreiter Urtext-Preis und der von der Stadtsparkasse Magdeburg gestiftete Publikumspreis. Ferner werden Konzertverpflichtungen in Aussicht gestellt, unter anderem im Rahmen des Bachfestes Leipzig, der Arolser Barock-Festspiele und der Magdeburger Telemann-Festtage. Die 11. Ausgabe des Internationalen Telemann-Wettbewerbs steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff.

Begleitprogramm
Die Internationale Telemann-Gesellschaft e.V. feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. Aus Anlass dieses Jubiläums findet im Rahmen des 11. Internationalen Telemann-Wettbewerbs am Freitag, dem 3. September, 19.30 Uhr, unter dem Titel „Musikalische Gesellschaft“ ein Festkonzert im Magdeburger Gesellschaftshaus statt. Das Konzertprogramm wird von prominenten Mitgliedern der Telemann-Gesellschaft gestaltet, die eigens zu diesem Anlass gemeinsam in Magdeburg musizieren werden: Dorothee Oberlinger, Michael Schneider (Blockflöte), Barthold Kuijken (Traversflöte), Carin van Heerden (Oboe und Oboe d‘amore), Viktoria Malkowski (Violine), Siegfried Pank (Viola da gamba) sowie Eva Maria Pollerus (Cembalo). Den Festvortrag hält der Leiter des Zentrums für Telemann-Pflege und -Forschung, Dr. Carsten Lange.
Bereits am Sonntag, 29. August, gestaltet der Kammerchor der Biederitzer Kantorei um 10 Uhr in der Nicolaikirche einen musikalischen Gottesdienst mit Motetten von Malachias Siebenhaar, Gallus Dressler, Georg Philipp Telemann und Rudolph Palme.
Stadtmanager Georg Bandarau kommt am Donnerstag, 2. September, 18 Uhr, in der Reihe „Otto hat Gesellschaft“ mit dem Mitbegründer des Internationalen Telemann-Wettbewerbs, Prof. Siegfried Pank, und Prof. Clara Blessing ins Gespräch. Die Oboistin Clara Blessing ist Preisträgerin des Internationalen Telemann-Wettbewerbs 2015 und seit 2020 Professorin für historische Doppelrohrblattinstrumente an der Musikhochschule Würzburg.
Die Stadtführung mit Nadja Gröschner am Freitag, 3. September, 14 Uhr, erinnert an französische Spuren in der Magdeburger Stadtgeschichte. Sie sind bis in die Zeit der Kindheit Telemanns (geb. 1681) in Magdeburg zurückzuverfolgen und mit der Ansiedlung wallonischer  Glaubensflüchtlinge verbunden.

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